Ein schöner und berührender Roman
Obwohl sich mein Geschmack weniger nach den Top Ten der Buchbestsellerlisten richtet sondern entweder nach Cover oder altbekanntem Muster, bin ich bei dem Buch stehen geblieben.
So viele Meinungen zu dem relativ unscheinbaren Buch haben mich neugierig gemacht und schnell wird klar, warum….
„Süditalien 1934: Eine selbstbewusste junge Frau aus dem Norden bringt als erste Briefträgerin frischen Wind in ein kleines Dorf.
Lizzanello, ein beschauliches Dorf, in dem sich alle kennen: Als Anna und Carlo hier 1934 frisch vermählt mit dem Bus aus dem Norden eintreffen, freut sich Carlo, endlich zurück in seiner Heimat zu sein. Doch Anna denkt darüber nach, was für ein Leben sie als Norditalienerin in dem kleinen Ort erwartet, in dem ganz eigene Gesetze herrschen. Allen Widerständen zum Trotz geht Anna mutig und entschlossen ihren eigenen Weg – und bringt als erste Briefträgerin frischen Wind nach Lizzanello. Über zwanzig Jahre lang, erst zu Fuß, dann mit dem Fahrrad, trägt sie die Post aus: Ansichtskarten von Emigranten, Briefe von Soldaten an der Front, Mitteilungen von heimlichen Liebhabern. Und irgendwann muss sie sich fragen, wie lange sie eigentlich noch ihre eigenen Gefühle verbergen kann, die sie seit Jahren für den Bruder ihres Ehemanns empfindet.“
Das war ein sehr besonderes Buch. Aufgrund der Echtheit (die Großmutter der Autorin war die erste Postbotin in Italien!!) bekommt es zu der unbestreitbaren Authentizität eine hochemotionale Komponente, die mich das gesamte Buch über begleitet und nicht mehr loslässt.
Anna ist eine derart starke, durchsetzungsfähige, emanzipierte und beeindruckende Person (die zudem noch Bücher liebt ♥️), das ich sie sofort in mein Herz geschlossen habe.
Es liest sich (nach anfänglichen Schwierigkeiten ins Buch zu finden) flüssig, wenn auch nicht fehlerfrei.
Dennoch wirkt die Fülle an Konflikten auf mich manchmal zu geballt. Trotzdem ist es ein sehr schöner und berührender Roman, der die Eindrücke im konservativen Italien phantastisch einfängt und nicht spurlos an einem vorbei geht.
Von mir gibt’s 4 ⭐️⭐️⭐️⭐️
So viele Meinungen zu dem relativ unscheinbaren Buch haben mich neugierig gemacht und schnell wird klar, warum….
„Süditalien 1934: Eine selbstbewusste junge Frau aus dem Norden bringt als erste Briefträgerin frischen Wind in ein kleines Dorf.
Lizzanello, ein beschauliches Dorf, in dem sich alle kennen: Als Anna und Carlo hier 1934 frisch vermählt mit dem Bus aus dem Norden eintreffen, freut sich Carlo, endlich zurück in seiner Heimat zu sein. Doch Anna denkt darüber nach, was für ein Leben sie als Norditalienerin in dem kleinen Ort erwartet, in dem ganz eigene Gesetze herrschen. Allen Widerständen zum Trotz geht Anna mutig und entschlossen ihren eigenen Weg – und bringt als erste Briefträgerin frischen Wind nach Lizzanello. Über zwanzig Jahre lang, erst zu Fuß, dann mit dem Fahrrad, trägt sie die Post aus: Ansichtskarten von Emigranten, Briefe von Soldaten an der Front, Mitteilungen von heimlichen Liebhabern. Und irgendwann muss sie sich fragen, wie lange sie eigentlich noch ihre eigenen Gefühle verbergen kann, die sie seit Jahren für den Bruder ihres Ehemanns empfindet.“
Das war ein sehr besonderes Buch. Aufgrund der Echtheit (die Großmutter der Autorin war die erste Postbotin in Italien!!) bekommt es zu der unbestreitbaren Authentizität eine hochemotionale Komponente, die mich das gesamte Buch über begleitet und nicht mehr loslässt.
Anna ist eine derart starke, durchsetzungsfähige, emanzipierte und beeindruckende Person (die zudem noch Bücher liebt ♥️), das ich sie sofort in mein Herz geschlossen habe.
Es liest sich (nach anfänglichen Schwierigkeiten ins Buch zu finden) flüssig, wenn auch nicht fehlerfrei.
Dennoch wirkt die Fülle an Konflikten auf mich manchmal zu geballt. Trotzdem ist es ein sehr schöner und berührender Roman, der die Eindrücke im konservativen Italien phantastisch einfängt und nicht spurlos an einem vorbei geht.
Von mir gibt’s 4 ⭐️⭐️⭐️⭐️