Gegend den Wind

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miss marple 64 Avatar

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Als Anna 1934 mit ihrem Mann Carlo vom Norden Italiens in sein Heimatdorf in den Süden zieht, beginnt für sie ein vollkommen neues Leben. Von der Dorfbewohnern als Fremde beäugt, stößt sie auch bei ihrer Schwägerin Agata auf stummen Widerstand. Einzig Antonio, ihr Schwager und ihre Nichte Lorenza, nehmen sie freudig auf. Nach und nach gelingt es Anna Fuß zu fassen und sie hofft auf eine Lehrerinnenstelle. Jedoch ist keine frei. So bietet sich eines Tages die Möglichkeit, sich als Briefträgerin zu bewerben. Auch hierbei stößt sie auf Widerstand in ihrer näheren Umgebung. Doch sie hält gegen den Wind.
Die Autorin präsentiert eine tiefbewegende Famliengeschichte, die uns über fast 30 Jahre Annas Leben begleiten lässt. Die Figuren mit all ihren Eigenschaften lassen einen beim Lesen nicht los. Wir tauchen ein in tiefverwurzelte dörfliche Traditionen, erleben, wie es Fremden fern der eigenen Heimat geht und merken, wie stark man sein kann, gegen viele Widerstände im Leben.
Dies ist eine Geschichte, die auch nach dem lesen noch nachhallt.