Großartiger Escape-Room Thriller

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Ursula Poznanski ist eine Meisterin im Schreiben von Geschichten, die einem nach und nach immer mehr Details und Zusammenhänge geben, bis ein Plottwist folgt, der es in sich hat und völlig neue Hintergründe und Motive offenbart.

So auch bei "Die Burg" - da ich generell ein großer Fan von Escape-Rooms im Allgemeinen bin und die einengende, bedrückende Stimmung total spannend ist, hat mich das Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen. Durch den zusätzlichen Zeitdruck, den die Figuren erleben, sitzt man als Leser wie auf heißen Kohlen und fiebert um jede Sekunde mit. Früh wird klar, da steckt mehr dahinter als ein technischer Fehler und die Art und Weise, wie das Offenbaren der Details in den Verlauf der Geschichte eingewoben wird und sich mit den Escape-Room-Wünschen der Teilnehmer zusammenfügt, fesselt einen total.

Protagonist Maxim ist mir total sympathisch und hat ein hohes Identifikationspotenzial, aber auch die anderen Figuren haben alle ganz eigene Charakterzüge und Eigenarten, was die Gruppe und deren Zusammenarbeit in den Räumen super interessant macht.

Der letztendliche Hintergrund der Geschichte ist sehr ergreifend und war für mich so nicht erwartbar. Das Cover finde ich sehr ansprechend und passend zur KI-Thematik, es wirkt futuristisch und trotzdem düster. Wieder einmal ein absolutes Meisterwerk von Poznanski mit absoluter Leseempfehlung!