Ich musste das Buch abbrechen…
Ich tue mich immer wirklich unfassbar schwer, Rezensionen mit weniger als drei Sternen zu geben. Denn natürlich ist auch immer total viel Arbeit und Schweiß und vielleicht auch Tränen in so ein Buch geflossen, aber ich steh auch dafür, dass meine Rezensionen immer ehrlich sind und deshalb kann ich leider wirklich nicht mehr als zwei Sterne geben.
Das Buch habe ich über eine Leseprobe entdeckt und zunächst fand ich es auch sehr spannend. Der Einstieg war direkt sehr packend. Der Schreibstil hat mich mitgerissen, da er so offen und humorvoll war aber leider musste ich schließlich das Buch abbrechen, da ich mich einfach nicht mehr durchringen konnte weiterzulesen.
Die Geschichte spielt aus der Perspektive von drei Hauptcharakteren. Dabei sind die einzelnen Kapitel auch relativ gut strukturiert und man erkennt immer sofort aus wessen Sicht das Kapitel spielt, nicht zuletzt auch durch kleine Symbole am Anfang jedes Kapitels.
Ein Schlüsselbund für Ria, ein Degen für Vico und ein Dolch für Nobu.
Zunächst dachte ich einfach nur, ich muss der Geschichte einfach eine Chance geben. Manchmal dauert es eben länger in eine Geschichte reinzukommen, die ganzen Begriffe und Beziehungen zwischen Personen zu verstehen, aber es wurde und wurde einfach nicht besser, gerade auch weil es total viele Personen gab.
Ich hab ja nichts dagegen, wenn Geschichten viele Charaktere haben. Aber dadurch, dass in diesem Buch die Geschichte schon auf drei Hauptcharaktere gesplittet wurde und jeder Hauptcharakter wieder mindestens 20 Bekannte hatte (so kam es mir leider wirklich vor), die gefühlt auch echt oft vorgekommen sind, hab ich einfach nie richtig den Überblick gehabt.
Ich fand, es gab auch oft wörtliche Rede, ohne dass ich die wörtliche Rede wirklich zu einer Person zuweisen konnte.
Wahrscheinlich lag das aber einfach daran, dass ich nicht zuordnen konnte, wer sich gerade wie und in welcher Position im Raum befindet.
Was ich zunächst und anfänglich des Lesens noch als sehr packenden und humorvollen Schreibstil wahrgenommen habe, wurde aber auch irgendwann nur noch überladen. Jeder zweite Satz war dann irgendwie eine Metapher. Begrifflichkeiten haben sich wiederholt, zum Beispiel „ihm den Finger zeigen“. Auch wurde mir das ganze irgendwann zu einfach geschrieben und Dinge wurden zum Teil soweit umschrieben, dass sie gleichzeitig wieder total plump und ohne jegliche Tiefe wirkten.
Es tut mir wirklich leid. Ich hatte gedacht, die Geschichte würde sich vielleicht noch in eine Richtung entwickeln, die mir gefällt, aber es war einfach zu viel.
Zu viele Namen, zu viele Charaktere, zu viele fremdartig Begriffe, zu viel Beschreibung für Dinge, die man hätte in einem Wort erklären können und zu viele Seiten. Definitiv zu viele Seiten für solch eine Geschichte.
Das Buch habe ich über eine Leseprobe entdeckt und zunächst fand ich es auch sehr spannend. Der Einstieg war direkt sehr packend. Der Schreibstil hat mich mitgerissen, da er so offen und humorvoll war aber leider musste ich schließlich das Buch abbrechen, da ich mich einfach nicht mehr durchringen konnte weiterzulesen.
Die Geschichte spielt aus der Perspektive von drei Hauptcharakteren. Dabei sind die einzelnen Kapitel auch relativ gut strukturiert und man erkennt immer sofort aus wessen Sicht das Kapitel spielt, nicht zuletzt auch durch kleine Symbole am Anfang jedes Kapitels.
Ein Schlüsselbund für Ria, ein Degen für Vico und ein Dolch für Nobu.
Zunächst dachte ich einfach nur, ich muss der Geschichte einfach eine Chance geben. Manchmal dauert es eben länger in eine Geschichte reinzukommen, die ganzen Begriffe und Beziehungen zwischen Personen zu verstehen, aber es wurde und wurde einfach nicht besser, gerade auch weil es total viele Personen gab.
Ich hab ja nichts dagegen, wenn Geschichten viele Charaktere haben. Aber dadurch, dass in diesem Buch die Geschichte schon auf drei Hauptcharaktere gesplittet wurde und jeder Hauptcharakter wieder mindestens 20 Bekannte hatte (so kam es mir leider wirklich vor), die gefühlt auch echt oft vorgekommen sind, hab ich einfach nie richtig den Überblick gehabt.
Ich fand, es gab auch oft wörtliche Rede, ohne dass ich die wörtliche Rede wirklich zu einer Person zuweisen konnte.
Wahrscheinlich lag das aber einfach daran, dass ich nicht zuordnen konnte, wer sich gerade wie und in welcher Position im Raum befindet.
Was ich zunächst und anfänglich des Lesens noch als sehr packenden und humorvollen Schreibstil wahrgenommen habe, wurde aber auch irgendwann nur noch überladen. Jeder zweite Satz war dann irgendwie eine Metapher. Begrifflichkeiten haben sich wiederholt, zum Beispiel „ihm den Finger zeigen“. Auch wurde mir das ganze irgendwann zu einfach geschrieben und Dinge wurden zum Teil soweit umschrieben, dass sie gleichzeitig wieder total plump und ohne jegliche Tiefe wirkten.
Es tut mir wirklich leid. Ich hatte gedacht, die Geschichte würde sich vielleicht noch in eine Richtung entwickeln, die mir gefällt, aber es war einfach zu viel.
Zu viele Namen, zu viele Charaktere, zu viele fremdartig Begriffe, zu viel Beschreibung für Dinge, die man hätte in einem Wort erklären können und zu viele Seiten. Definitiv zu viele Seiten für solch eine Geschichte.