Komplex und Düster
„Heimkehr. So fühlte sich das also an. Deprimierend wie ein verregneter Wintermorgen. Ernüchternd wie ein unerfülltes Versprechen. Noch mehr Nahrung für das Grau.“
Als Sklavin ihrer Vergangenheit haust Ria über einem Nachtclub. Doch irgendwann kommt jeder Kriminelle an den Punkt, an dem er auf eigenen Beinen stehen will. Und warum nicht alles riskieren, wenn am Ende der ganz große Coup wartet?
Den Schreibstil würde ich als ausufernd, sarkastisch und unglaublich komplex beschreiben.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, und ich muss ehrlich sagen, dass ich ziemlich lange gebraucht habe, um diese zu sortieren. Für die vielen Fremdwörter hätte ich mir fast einen Duden oder zumindest ein Glossar gewünscht – eine Übersicht darüber, wer oder was was ist und wie alles zusammenhängt. Irgendwann hatte ich den Dreh zwar raus, aber gefühlt habe ich nebenbei noch eine zweite Sprache gelernt. Dadurch fiel mir der Einstieg in die Geschichte leider ziemlich schwer.
Der Humor hat mich dagegen sofort abgeholt. Auch der langsame Aufbau und die stetig steigende Spannung haben mir richtig gut gefallen. Teilweise war mir die Detailverliebtheit allerdings etwas zu viel. Gefühlt bekam jede Figur, die auch nur kurz durchs Bild lief, eine ausführliche Beschreibung von Kopf bis Fuß. Das war für meinen Geschmack stellenweise etwas überladen.
An Action, Intrigen, Misstrauen und überraschenden Wendungen mangelt es der Geschichte definitiv nicht. Ich glaube aber, dass meine geistigen Kapazitäten zum Zeitpunkt des Lesens einfach nicht optimal für diese komplexe Story ausgelegt waren.
Als Sklavin ihrer Vergangenheit haust Ria über einem Nachtclub. Doch irgendwann kommt jeder Kriminelle an den Punkt, an dem er auf eigenen Beinen stehen will. Und warum nicht alles riskieren, wenn am Ende der ganz große Coup wartet?
Den Schreibstil würde ich als ausufernd, sarkastisch und unglaublich komplex beschreiben.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, und ich muss ehrlich sagen, dass ich ziemlich lange gebraucht habe, um diese zu sortieren. Für die vielen Fremdwörter hätte ich mir fast einen Duden oder zumindest ein Glossar gewünscht – eine Übersicht darüber, wer oder was was ist und wie alles zusammenhängt. Irgendwann hatte ich den Dreh zwar raus, aber gefühlt habe ich nebenbei noch eine zweite Sprache gelernt. Dadurch fiel mir der Einstieg in die Geschichte leider ziemlich schwer.
Der Humor hat mich dagegen sofort abgeholt. Auch der langsame Aufbau und die stetig steigende Spannung haben mir richtig gut gefallen. Teilweise war mir die Detailverliebtheit allerdings etwas zu viel. Gefühlt bekam jede Figur, die auch nur kurz durchs Bild lief, eine ausführliche Beschreibung von Kopf bis Fuß. Das war für meinen Geschmack stellenweise etwas überladen.
An Action, Intrigen, Misstrauen und überraschenden Wendungen mangelt es der Geschichte definitiv nicht. Ich glaube aber, dass meine geistigen Kapazitäten zum Zeitpunkt des Lesens einfach nicht optimal für diese komplexe Story ausgelegt waren.