Schwer zu folgen!

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morbe Avatar

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Das Buchcover hatte mich angesprochen und ich habe mich gefreut, das Buch zu lesen. Der Schreibstil ist in Ordnung, aber viel zu umständlich geschrieben. Ich habe das Buch nur bis zur Mitte gelesen, danach bis zum Ende überflogen. Die Handlung ist vielversprechend. Es ist jedoch schwer, der Geschichte zu folgen. Am Ende des Buches stehen Erläuterungen, die jedoch bei einem E-Book nur schwer zu finden sind.

Ria verdient sich ihr Geld, in dem sie andere bestiehlt. Als sie etwas ganz besonderes entwendet, wird sie verfolgt. Am Anfang wirkt sie mutig und clever. Als sie alleine ist, gab es eine Szene, die in diesem Buch überhaupt nichts verloren hat. Später wird sie zur Anführerin, was ich als recht unwahrscheinlich empfinde.

Aufgrund der Tatsache, dass mehrere Geschichten gleichzeitig erzählt werden, fand ich es schwer der gesamten Geschichte zu folgen. Dies wird verstärkt durch einen fehlenden roten Faden, der nicht klar zu erkennen ist.
Dies wirkt auf mich recht verwirrend, da nicht genau nachvollzogen werden konnte, was warum weshalb passiert und wo die Story überhaupt hin möchte. Die dargestellten Kampfszenen sprechen mich nicht an. Die Ausdrucksweise ist oft vulgär und roh. Die Geschichte enthält zu viele unbekannte Wörter, die keinerlei Erklärung bekommen und einfach in den Handlungsstrang rein geworfen werden. Die Vielzahl an japanischen Begriffen sind für Laien, die sich bisher nie mit japanischer Kultur und den dazugehörigen Gegenständen beschäftigt haben, nicht verständlich und fördert dadurch keinen gleichmäßigen Lesefluss. Das Leseerlebnis wird dadurch nachhaltig beschädigt, weshalb man der Geschichte an einem späteren Zeitpunkt nur ausgesetzt ist und nicht mehr folgen kann.

Ich würde das Buch auf keinen Fall empfehlen.