Drei Frauen, drei Blickwinkel – und ein Mann

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blubb2303 Avatar

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Die drei Farben der Liebe hat mich viel mehr überrascht, als ich erwartet hatte. Ich dachte zunächst, ich würde einen historischen Roman über den berühmten Maler Henri Matisse lesen. Tatsächlich stehen aber die Frauen im Mittelpunkt – ihre Gefühle, ihre Wünsche und die Opfer, die sie für Liebe und Familie bringen. Genau das hat das Buch für mich so besonders gemacht.

Was mir besonders gefallen hat, war, dass keine der drei Frauen als eindeutig richtig oder falsch dargestellt wird. Ich konnte Amélies Schmerz verstehen, genauso aber auch Lydias Sehnsucht nach einem neuen Leben und Marguerites Zerrissenheit zwischen Loyalität und Enttäuschung. Immer wieder habe ich meine Meinung über die Figuren geändert, weil ihre Entscheidungen so menschlich und nachvollziehbar geschrieben sind.