Matisse und die Frauen...höchst interessant
Dieses neue Buch "Die drei Farben der Liebe" von Sophie Haydock hat mich wahnsinnig interessiert. Allein schon das Cover spricht Bände: Es zeigt drei mondän gekleidete Frauen , die an einem kleinen Tisch sitzen und Tee schlürfen, mit Blick auf das malerisch grün schimmernde Meer. Sind das etwa die drei Frauen im Leben des Malers Henri Matisse, um die es in diesem Roman gehen wird? Es scheint so, dass die Buchautorin wirklich seine Geschichte niedergeschrieben hat. Eine, die geprägt war von seiner langjährigen Ehe mit Ehefrau Amélie. Wie man ja weiß, diente sie ihm unter anderem als Modell für die "Frau mit Hut". In dieser Leseprobe geht es nun im ihre Eifersucht, mit 67 Jahren scheint sie von ihrem Mann Henri "ausgemustert" worden zu sein. Und dies von der blutjungen Lydia, die man im Hause Bedienstete eingestellt hat. Doch es scheint mittlerweile weitaus mehr mit ihrer Tätigkeit für den Maler Matisse auf sich zu haben, und rasend vor Eifersucht, suche Amélie nach Indizien und stöbert in Lydias Zimmer nach Spuren. Sie stößt auf einen Koffer und bricht ihn auf und findet darin...einen Revolver...Dann gibt es einen Rückblick auf das Jahr 1897, in dem das Kennenlernen von Amélie Parayre und Henri Matisse auf einer Hochzeit geschildert wird. Sehr schöne Leseprobe, und eine tolle Idee, das Leben von Henri Matisse mit Blick auf seine Musen in einem Buch festzuhalten. Schade, dass die Probe so kurz war, mir hat das Gelesene sehr gut gefallen.