Amelie

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Dieses Buch beleuchtet den Werdegang des Künstlers Henri Matisse, aus der Sicht der Frauen, die diesen Weg mit ihm gegangen sind. Amelie, seine Ehefrau und Mutter seiner beiden Söhne. Sie haben geheiratet als er noch bitterarm war und weit davon entfernt, von seiner Kunst zu leben.
Amelie hat immer an ihn geglaubt und ihm den Rücken freigehalten und es später durchaus genossen, dass er zu Reichtum gelangt ist und ihr ein angenehmes Leben ermöglichen konnte.
Margherita, seine Tochter aus einer früheren Beziehung, wird in die Familie aufgenommen und von Amelie genauso großgezogen wie ihre beiden (Halb)Brüder. Eine lebenslange Verbindung besteht zwischen den beiden Frauen.
Lydia, eine junge Russin, kommt erst später ins Spiel. Nach einem turbulenten Leben versucht sie anzukommen und neu zu starten, als Haushaltshilfe in der Familie Matisse. Bald ist sie vor allem Betreuerin der gesundheitlich angeschlagenen Amelie und später Muße des alternden Henri.
Für mich ist das Buch in erster Linie eine Hommage an Amelie, die Ehefrau des Künstlers und eine wirklich starke Frau.
Das Buch lässt sich leicht lesen, ist teilweise wirklich spannend und lebt auch von der jeweiligen Umgebung in der es spielt.