Drei Frauen - ein Mann

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philiene Avatar

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Die drei Farben der Liebe erzählt die Geschichte von den drei wichtigsten Frauen im Leben des Malers Henri Matisse. Seiner Frau Amelie, seiner Gefährtin Lydia und seine Tochter Maguerite. Das besondere hierbei ist das ihre Geschichten nicht parallel zueinander erzählt werden, sondern das jeder der drei Frauen ein eigener Teil gewidmet ist. Und sie stehen auch wirklich im Vordergrund, der Maler ist zwar Bestandteil des Romans, er ist schließlich die Schnittstelle, aber trotzdem bleibt er im Hintergrund.

Und so erfahren wir von drei sehr unterschiedlichen Frauen, mit sehr unterschiedlichen Leben und jede von ihnen hat eine ganz eigene Art zu lieben.. Die Autorin gibt jeder von ihnen genug Platz um ihre Geschichte zu erzählen und erzählt so auch von der Geschichte Europas, etwa von den Kriegen des zwanzigsten Jahrhunderts und von der russischen Revolution.

Mir hat das Buch sehr gefallen, eigentlich waren es ja drei Erzählungen in einer, auch wenn es natürlich immer wieder Begegnungen unter den Frauen gegeben hat und auch die Beziehungen unter ihnen Thema des Romans waren. Ich fand es aber sehr gut gemacht. Sophie Haybock hat mir jede der drei näher gebracht, auch wenn ich sagen muss das Lydia mich am meisten berührt hat.
Ein vielschichtiger, emotionaler und sehr interessanter Roman über sehr unterschiedliche Frauen,