Interessante Idee

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fraeuleinu Avatar

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In „Die drei Farben der Liebe“ erzählt Sophie Haydock die Geschichte von Henri Matisse aus der Sicht dreier Frauen: seiner Ehefrau Amélie, seiner Muse Lydia und seiner Tochter Marguerite. Im Mittelpunkt stehen ihre unterschiedlichen Beziehungen zu dem berühmten Künstler, aber auch Liebe, Eifersucht, Verrat und die Kunstwelt der 1930er Jahre.

Die Idee des Buches fand ich von Anfang an richtig gut. Besonders spannend fand ich, Matisse durch die Augen der drei Frauen kennenzulernen und dadurch ganz unterschiedliche Seiten von ihm zu erleben. Trotzdem hatte ich zunächst Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Die wechselnden Perspektiven haben es mir nicht immer leicht gemacht, und stellenweise fehlte mir etwas der emotionale Zugang zu den Figuren. Gegen Ende hat sich das aber deutlich verändert. Die Handlung wurde für mich greifbarer und ich war wesentlich mehr in der Geschichte drin.

Insgesamt hat mir das Buch also durchaus gefallen. Die interessante Grundidee, die historischen Einblicke und die unterschiedlichen Perspektiven machen es lesenswert. Für ein echtes Highlight hat mir aber das gewisse Etwas gefehlt. 4 von 5 Sternen. Ein gutes Buch, das man gut lesen kann, für mich aber kein Must-Read.