Interessanter, facettenreicher und bildhafter Roman
In "Die drei Farben der Liebe" von Sophie Haydock wird die Geschichte des weltberühmten Malers Henri Mantisse aus der Perspektive dreier Frauen beschrieben, die ihm Nahe standen. Das sind seine langjährige Ehefrau Amélie, seine junge Muse und Geliebte Lydia, sowie seine Tochter Marguerite. Es ist sehr interessant, wie unterschiedlich diese drei Persönlichkeiten den Maler und ihre Umgebung wahrnehmen, wobei jede einzelne mit ihrem Schicksal, ihren Erwartungen, Sehnsüchten sowie Gefühlen zu kämpfen hat und ganz eigene Herausforderungen, in dieser besonderen Konstellation zu bewältigen hat.
Mir persönlich hat der Roman sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und eindrücklich. Durch die verschiedenen Perspektiven der Frauen können wir tief in ihre Gedanken und Gefühle eintauchen und bekommen ein facettenreiches Bild des Künstlers präsentiert. Die Frauen und auch Henri Matisse sind sehr lebendig und vielschichtig gezeichnet und immer für eine Überraschung gut. Besonders gut gefallen hat mir, dass wir einen wunderbaren Einblick in das glamouröse Künstlerleben und -millieu in Paris und der Côte d' Azur der 30er Jahre sowie die Rolle der Frau zur damaligen Zeit erhalten. Auch die politischen Ereignisse sowie die Spannungen zur damaligen Zeit wurden prima in den Roman eingeflochten, ebenso wie Matisses künstlerisches Wirken und Schaffen.
Der Roman ist für mich eine gelungene Kombination von Matisses künstlerischem und privaten Leben, den Schicksalen dreier Frauen, die ihm Nahe standen, des Künstlerlebens in Frankreich in der 30ern und den historischen, politischen Ereignissen, die ihre Schatten voraus werfen.
Mir persönlich hat der Roman sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und eindrücklich. Durch die verschiedenen Perspektiven der Frauen können wir tief in ihre Gedanken und Gefühle eintauchen und bekommen ein facettenreiches Bild des Künstlers präsentiert. Die Frauen und auch Henri Matisse sind sehr lebendig und vielschichtig gezeichnet und immer für eine Überraschung gut. Besonders gut gefallen hat mir, dass wir einen wunderbaren Einblick in das glamouröse Künstlerleben und -millieu in Paris und der Côte d' Azur der 30er Jahre sowie die Rolle der Frau zur damaligen Zeit erhalten. Auch die politischen Ereignisse sowie die Spannungen zur damaligen Zeit wurden prima in den Roman eingeflochten, ebenso wie Matisses künstlerisches Wirken und Schaffen.
Der Roman ist für mich eine gelungene Kombination von Matisses künstlerischem und privaten Leben, den Schicksalen dreier Frauen, die ihm Nahe standen, des Künstlerlebens in Frankreich in der 30ern und den historischen, politischen Ereignissen, die ihre Schatten voraus werfen.