Liebe, Kunst und Zeitgeschehen
Ich mag das Cover von „Die drei Farben der Liebe“ von Sophie Haydock sehr, denn das Bild spricht mich an. Es zeigt etwas von der französischen Lebensart, die ich auch in der Geschichte wieder finden konnte und es präsentiert drei unterschiedliche Frauen, die vielleicht die Hauptprotagonistinnen der Geschichte darstellen sollen, vielleicht aber auch als Sinnbild der drei Lieben im Leben des Henri Matisse eingesetzt wurden. Farben und Gestaltung ergeben ein wunderschönes Bild, das mich in seinen Bann zieht und das Lust macht, die Geschichte kennen zu lernen.
Diese erzählt aus dem Leben des Künstlers Henri Matisse, vor allem aber von seinen Lieben. Da ist Amélie, seine Frau, die über 40 Jahre an seiner Seite lebt, aber da gibt es auch Lydia, eine geflüchtete Russin, die zu seiner Muse wird. Die dritte im Bunde ist Matisse´ Tochter Marguerite, deren Welt für lange Zeit nur um den Vater kreist, die ihren Blick auf ihn als Erwachsene jedoch auch ganz neu bewerten muss…
Sophie Haydock entfesselt auf über 400 Seiten eine Lebens- und Liebes-Geschichte, die mich sehr in ihren Bann gezogen und die mich begeistert hat. Aus den drei verschiedenen Perspektiven der Frauen dürfen wir LeserInnen ganz tief in die Geschehnisse und Entwicklungen innerhalb der Familie Matisse eintauchen und das hat mir sehr gefallen. Durch diese unterschiedlichen Sichtweisen erhielten Meilensteine komplett diverse Färbungen und Bedeutungen, ich durfte aber auch einfach sehr intensiv eintauchen und nah an den Charakteren dran sein, weshalb ich teilweise stark mitfühlen durfte. Vieles hat mich wirklich bewegt und ich konnte die Beweggründe der ProtagonistInnen in der Regel gut einordnen. Sie wirken in ihren Charaktereigenschaften stimmig auf mich und sind lebendig gezeichnet. Sehr gefallen hat es mir zudem, dass ich durch die verschiedenen Perspektiven auch viel Hintergrundwissen zu den drei Frauen sowie zum Zeitgeschehen erhalten habe.
Der Text ist angenehm flüssig geschrieben und lässt sich leicht lesen, so dass ich mich ganz auf die Inhalte der Geschichte konzentrieren und die Lektüre genießen konnte. Ein weiteres Highlight waren für mich die Beschreibungen von Matisse´ Kunstwerken bzw. von seiner Arbeit. Ich stimme dem Kommentar auf der Rückseite des Buches daher zu, dass diese Geschichte tatsächlich „voller überwältigender leuchtender Farben“ steckt. Aber auch dunkel Töne haben im übertragenen Sinne ihren festen Platz in diesem Buch, nämlich immer dann, wenn es zu Krisen und Problemen kommt – dieses Buch zeichnet kein rosa-rotes Künstleridyll, sondern stellt mehrere Leben mit allen Höhen und Tiefen und mit teils sehr dramatischen Wendungen dar, die der Geschichte viel Tiefe und Substanz verleihen. Mir ist bewusst, dass es sich bei dieser Geschichte um einen Roman handelt, denke jedoch, dass die Autorin reale Grundlagen aus dem Leben der Künstlerfamilie verwendet hat und hatte somit das Gefühl der Familie sehr nah kommen, sie gut kennen lernen zu dürfen. Das hat mir sehr gefallen und die Lektüre hat mich dazu angeregt nun auch auf sachlicher Ebene mehr über Familie Matisse erfahren zu wollen.
Mich hat „Die drei Farben der Liebe“ sowohl als unterhaltsame Lektüre, aber auch als Einstieg in die Welt der Familie Matisse überzeugt und möchte das Buch von Herzen gerne allen LeserInnen empfehlen, die gerne Familiengeschichten lesen, sich für Kunst interessieren oder die einfach Lust auf eine vielschichtige und sehr interessante Geschichte haben – viel Spaß beim Lesen!
Diese erzählt aus dem Leben des Künstlers Henri Matisse, vor allem aber von seinen Lieben. Da ist Amélie, seine Frau, die über 40 Jahre an seiner Seite lebt, aber da gibt es auch Lydia, eine geflüchtete Russin, die zu seiner Muse wird. Die dritte im Bunde ist Matisse´ Tochter Marguerite, deren Welt für lange Zeit nur um den Vater kreist, die ihren Blick auf ihn als Erwachsene jedoch auch ganz neu bewerten muss…
Sophie Haydock entfesselt auf über 400 Seiten eine Lebens- und Liebes-Geschichte, die mich sehr in ihren Bann gezogen und die mich begeistert hat. Aus den drei verschiedenen Perspektiven der Frauen dürfen wir LeserInnen ganz tief in die Geschehnisse und Entwicklungen innerhalb der Familie Matisse eintauchen und das hat mir sehr gefallen. Durch diese unterschiedlichen Sichtweisen erhielten Meilensteine komplett diverse Färbungen und Bedeutungen, ich durfte aber auch einfach sehr intensiv eintauchen und nah an den Charakteren dran sein, weshalb ich teilweise stark mitfühlen durfte. Vieles hat mich wirklich bewegt und ich konnte die Beweggründe der ProtagonistInnen in der Regel gut einordnen. Sie wirken in ihren Charaktereigenschaften stimmig auf mich und sind lebendig gezeichnet. Sehr gefallen hat es mir zudem, dass ich durch die verschiedenen Perspektiven auch viel Hintergrundwissen zu den drei Frauen sowie zum Zeitgeschehen erhalten habe.
Der Text ist angenehm flüssig geschrieben und lässt sich leicht lesen, so dass ich mich ganz auf die Inhalte der Geschichte konzentrieren und die Lektüre genießen konnte. Ein weiteres Highlight waren für mich die Beschreibungen von Matisse´ Kunstwerken bzw. von seiner Arbeit. Ich stimme dem Kommentar auf der Rückseite des Buches daher zu, dass diese Geschichte tatsächlich „voller überwältigender leuchtender Farben“ steckt. Aber auch dunkel Töne haben im übertragenen Sinne ihren festen Platz in diesem Buch, nämlich immer dann, wenn es zu Krisen und Problemen kommt – dieses Buch zeichnet kein rosa-rotes Künstleridyll, sondern stellt mehrere Leben mit allen Höhen und Tiefen und mit teils sehr dramatischen Wendungen dar, die der Geschichte viel Tiefe und Substanz verleihen. Mir ist bewusst, dass es sich bei dieser Geschichte um einen Roman handelt, denke jedoch, dass die Autorin reale Grundlagen aus dem Leben der Künstlerfamilie verwendet hat und hatte somit das Gefühl der Familie sehr nah kommen, sie gut kennen lernen zu dürfen. Das hat mir sehr gefallen und die Lektüre hat mich dazu angeregt nun auch auf sachlicher Ebene mehr über Familie Matisse erfahren zu wollen.
Mich hat „Die drei Farben der Liebe“ sowohl als unterhaltsame Lektüre, aber auch als Einstieg in die Welt der Familie Matisse überzeugt und möchte das Buch von Herzen gerne allen LeserInnen empfehlen, die gerne Familiengeschichten lesen, sich für Kunst interessieren oder die einfach Lust auf eine vielschichtige und sehr interessante Geschichte haben – viel Spaß beim Lesen!