Matisse und seine Frauen

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tschy Avatar

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Es geht um die drei Frauen, die das Leben des Künstlers Henri Matisse geprägt haben. Da ist zunächst Amélie, die Ehefrau des Künstlers, die ihn nach nur kurzer Zeit geheiratet hat und immer an ihn und seine zunächst oft verkannte Kunst geglaubt hat. Dann ist da Marguerite, die Tochter von Henri Matisse aus einer früheren Beziehung, die er sehr lieb und verehrt. Die dritte Frau im Bunde ist Lydia. Sie ist Russin und ist nach einer anderen Station im Ausland in Frankreich gelandet. Dort unterstützt sie zunächst Amelie, wird aber dann zur Muse von Henri Matisse. Sie bleibt bis zu seinem Tod an seiner Seite.
Das Buch gibt einen spannenden Einblick in das Leben von Henri Matisse und die bedeutenden Frauen in seinem Leben. Ich hätte auch die Mutter von Marguerite inkludiert ohne sie wäre seine Tochter nie geboren worden. Das Buch ist. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und ein facettenreiches Bild von Matisse. Auch die Rolle der Frau und die politischen Umstände in den 30iger Jahren in Frankreich wurden gut rausgearbeitet. Der Mittelteil des Buches allerdings zog ist etwas, da hätte man gut etwas kürzen können. Anders als eine herkömmliche Biographie ist es sehr interessant, da es die unterschiedlichen Blickwinkel der drei Frauen zeigt.