Potential nicht ausgeschöpft
Laut Klappentext soll es um 3 Frauen gehen die jede Regel brechen. Tatsächling unterscheidet sich hier meine Definition von Regelbruch von der der Autorin. Für mich war es vielmehr die Biografie dreier Frauen, rund um den Maler Matisse. Dabei opfern sich alle 3 für ihn auf und beten ihn regelrecht an.
Amelie: Seine Frau, die sich sehr widerspricht. Auf der einen Seite aufopfernd, auf der anderen Seite will sie aber fordern sein. Sie bestärkt ihn in seiner Kunst und opfert komplett ihre Ziele.
Lydia: ein geflüchtete Russin, die sehr widersprüchlich dargestellt wird. In welcher Beziehung sie zu Matisse wirklich steht, wird nicht klar.
Marguerite: seine uneheliche Tochter, die ihn verehrt. Sie begleiten wir in der Zeit rund um den 2.Weltkrieg. Für mich die Einzige, die sich nicht widerspricht.
Positiv:
- es ist sehr flüssig geschrieben
- man kann der zeitlichen Achse ohne Probleme folgen
- Die Trennung der Teile nach den Frauen ist super, so kann man sich voll und ganz auf einen Charakter konzentrieren und muss nicht immer hin und her springen
- keine längen
Kritikpunkte:
- keine der Frauen ist wirklich richtig ausgearbeitet, dadurch bleiben sehr viele Fragen offen
- Handlungen der Protas sind teilweise nicht nachvollziehbar, als würde hier der Kontext fehlen
- Gefühle waren mir zu platt und wenig beschrieben, daher konnte ich zu keinem richtige Bindung aufbauen
Fazit:
Nach dem Klappentext zu urteilen habe ich etwas ganz anderes erwartet. Das macht das Buch nicht schlechter, aber etwas enttäuscht bin ich schon. Es fühlte sich für mich eher wie eine Biografie von Mattise aus der Sicht seiner Frauen an. Dabei waren hier die Figuren nicht ausgereift und viel zu viele Fragen blieben offen. Durch den flüssigen Schreibstil lies es sich aber gut und zügig lesen.
Wer eine ruhige Geschichte in der französischen Kunstszene Anfang des 20.Jahrhunderts lesen möchte, wird mit diesem Buch seine Freude haben.
Amelie: Seine Frau, die sich sehr widerspricht. Auf der einen Seite aufopfernd, auf der anderen Seite will sie aber fordern sein. Sie bestärkt ihn in seiner Kunst und opfert komplett ihre Ziele.
Lydia: ein geflüchtete Russin, die sehr widersprüchlich dargestellt wird. In welcher Beziehung sie zu Matisse wirklich steht, wird nicht klar.
Marguerite: seine uneheliche Tochter, die ihn verehrt. Sie begleiten wir in der Zeit rund um den 2.Weltkrieg. Für mich die Einzige, die sich nicht widerspricht.
Positiv:
- es ist sehr flüssig geschrieben
- man kann der zeitlichen Achse ohne Probleme folgen
- Die Trennung der Teile nach den Frauen ist super, so kann man sich voll und ganz auf einen Charakter konzentrieren und muss nicht immer hin und her springen
- keine längen
Kritikpunkte:
- keine der Frauen ist wirklich richtig ausgearbeitet, dadurch bleiben sehr viele Fragen offen
- Handlungen der Protas sind teilweise nicht nachvollziehbar, als würde hier der Kontext fehlen
- Gefühle waren mir zu platt und wenig beschrieben, daher konnte ich zu keinem richtige Bindung aufbauen
Fazit:
Nach dem Klappentext zu urteilen habe ich etwas ganz anderes erwartet. Das macht das Buch nicht schlechter, aber etwas enttäuscht bin ich schon. Es fühlte sich für mich eher wie eine Biografie von Mattise aus der Sicht seiner Frauen an. Dabei waren hier die Figuren nicht ausgereift und viel zu viele Fragen blieben offen. Durch den flüssigen Schreibstil lies es sich aber gut und zügig lesen.
Wer eine ruhige Geschichte in der französischen Kunstszene Anfang des 20.Jahrhunderts lesen möchte, wird mit diesem Buch seine Freude haben.