„Sie muss jetzt wagemutig sein, denn zu Größe gelangt man nicht, indem man auf Nummer sicher geht.“
Über mehrere Jahrzehnte hinweg, werden aus unterschiedlichen Perspektiven, die Geschichten von drei wichtigen Frauen um Henri Matisse erzählt. Es geht um Liebe, Hingabe, Vertrauen , Misstrauen, Aufstieg und Fall.
Amélie, die Ehefrau Matisses, unterstützt ihren Mann auf dem langen und harten Weg zum erfolgreichen Künstler. Sie stellt sich immer wieder zurück, um ihn aus dem Selbstmitleid herauszuholen und ihm neue Wege zu ermöglichen. Sie ist ihm eine Inspiration für seine Werke. Im Laufe der Jahre verändert sich das und sie zieht sich immer mehr zurück. Sie hat das Gefühl, dass sie nicht mehr so wichtig für ihn ist. Die Rolle wird von Lydia übernommen.
Lydia musste als Kind ohne ihre Eltern aus Russland fliehen. Ursprünglich wird sie als Assistentin für Amélie angestellt, die von Krankheiten geplagt wird. Daraus entwickelt sich viel mehr und sie wird die helfende, unsichtbare Hand. Irgendwann nimmt auch Henri Notiz von ihr und beginnt sie zu porträtieren. Ihre immer wichtiger werdende Rolle als Assistentin treibt einen Keil zwischen Amelie und Lydia. Diese berufliche Zusammenarbeit löst eine Krise zwischen den Eheleuten aus - nicht etwa eine Affäre.
Marguerite ist die Tochter von Henri und einer Geliebten. Sie wächst bei ihrem Vater und Amélie auf. Marguerite vergöttert ihren Vater und ist dessen häufiges Modell, seine Beraterin und Verwalterin. Sie findet keinen Gefallen an Lydias Rolle.
Mit Marguerite konnte ich nicht richtig warm werden und konnte die Rivalität zwischen ihr und Lydia nie ganz nachvollziehen. Ihre Rolle während des 2.Weltkrieges hat mich hingegen stark beeindruckt. Lydia hat mich fasziniert - uneigennützig, selbstlos, die Liebe zu Russland, die Rolle der Pistole. Henri Matisse war für Lydia der Sinn des Lebens. Bei Amélie waren meinerseits kaum Emotionen im Spiel, sie hat mich nicht sonderlich begeistert und es gab auch einige Längen in diesem Teil des Romans.
Vermutlich hat Henri Matisse die drei Frauen auf seine Weise geliebt. Und die Frauen liebten ihn, wenn auch auf unterschiedlichen Ebenen.
Haydock erzählt das fiktionalisierte Leben der drei Frauen. Die Frauen nehmen in dem Roman den größten Raum ein. Es geht um ihr Werk und ihren Einsatz und sie sind nicht nur auf Nebenschauplätzen zu finden. Es macht Spaß, den Frauen zu folgen. Es war spannend, etwas über die Entstehung der Gemälde zu erfahren. Es hat mich dazu angeregt, viel mehr darüber zu lesen. Insbesondere das Entstehen vom „Zeichnen mit der Schere“ fand ich beeindruckend.
Das Buchcover des deutschen Buchtitels finde ich fast irreführend. Zumindest hatte ich nach dem Klappentext und dem Cover eine andere Vorstellung. Da finde ich das Cover der englischen Version gelungener.
Mein Fazit: Ein Roman, der gut recherchierte historische Fakten, mit Fiktionen um das Leben der Frauen verbindet. Man hat die Chance, die Geschichte hinter den bekannten Gesichtern der Kunstwerke kennenzulernen.
Über mehrere Jahrzehnte hinweg, werden aus unterschiedlichen Perspektiven, die Geschichten von drei wichtigen Frauen um Henri Matisse erzählt. Es geht um Liebe, Hingabe, Vertrauen , Misstrauen, Aufstieg und Fall.
Amélie, die Ehefrau Matisses, unterstützt ihren Mann auf dem langen und harten Weg zum erfolgreichen Künstler. Sie stellt sich immer wieder zurück, um ihn aus dem Selbstmitleid herauszuholen und ihm neue Wege zu ermöglichen. Sie ist ihm eine Inspiration für seine Werke. Im Laufe der Jahre verändert sich das und sie zieht sich immer mehr zurück. Sie hat das Gefühl, dass sie nicht mehr so wichtig für ihn ist. Die Rolle wird von Lydia übernommen.
Lydia musste als Kind ohne ihre Eltern aus Russland fliehen. Ursprünglich wird sie als Assistentin für Amélie angestellt, die von Krankheiten geplagt wird. Daraus entwickelt sich viel mehr und sie wird die helfende, unsichtbare Hand. Irgendwann nimmt auch Henri Notiz von ihr und beginnt sie zu porträtieren. Ihre immer wichtiger werdende Rolle als Assistentin treibt einen Keil zwischen Amelie und Lydia. Diese berufliche Zusammenarbeit löst eine Krise zwischen den Eheleuten aus - nicht etwa eine Affäre.
Marguerite ist die Tochter von Henri und einer Geliebten. Sie wächst bei ihrem Vater und Amélie auf. Marguerite vergöttert ihren Vater und ist dessen häufiges Modell, seine Beraterin und Verwalterin. Sie findet keinen Gefallen an Lydias Rolle.
Mit Marguerite konnte ich nicht richtig warm werden und konnte die Rivalität zwischen ihr und Lydia nie ganz nachvollziehen. Ihre Rolle während des 2.Weltkrieges hat mich hingegen stark beeindruckt. Lydia hat mich fasziniert - uneigennützig, selbstlos, die Liebe zu Russland, die Rolle der Pistole. Henri Matisse war für Lydia der Sinn des Lebens. Bei Amélie waren meinerseits kaum Emotionen im Spiel, sie hat mich nicht sonderlich begeistert und es gab auch einige Längen in diesem Teil des Romans.
Vermutlich hat Henri Matisse die drei Frauen auf seine Weise geliebt. Und die Frauen liebten ihn, wenn auch auf unterschiedlichen Ebenen.
Haydock erzählt das fiktionalisierte Leben der drei Frauen. Die Frauen nehmen in dem Roman den größten Raum ein. Es geht um ihr Werk und ihren Einsatz und sie sind nicht nur auf Nebenschauplätzen zu finden. Es macht Spaß, den Frauen zu folgen. Es war spannend, etwas über die Entstehung der Gemälde zu erfahren. Es hat mich dazu angeregt, viel mehr darüber zu lesen. Insbesondere das Entstehen vom „Zeichnen mit der Schere“ fand ich beeindruckend.
Das Buchcover des deutschen Buchtitels finde ich fast irreführend. Zumindest hatte ich nach dem Klappentext und dem Cover eine andere Vorstellung. Da finde ich das Cover der englischen Version gelungener.
Mein Fazit: Ein Roman, der gut recherchierte historische Fakten, mit Fiktionen um das Leben der Frauen verbindet. Man hat die Chance, die Geschichte hinter den bekannten Gesichtern der Kunstwerke kennenzulernen.