Unterhaltsam, aber kein Highlight

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Cate Kay hatte in ihrem Leben schon zwei andere Namen, unter einem davon wurde sie berühmt und lebt nun unerkannt, entscheidet sich aber nun, einen autobiographischen Rückblick (engl. memoir) zu veröffentlichen. Diesen ergänzt sie mit den Perspektiven anderer Beteiligter.

Ein nicht verarbeitetes Trauma, sowie Lügen und Manipulation durch andere bestimmten die Lebensgeschichte der Protagonistin. Sozial benachteiligt aufgewachsen, kam sie zu Ruhm und Erfolg, aber brauchte lange, um ihre Vergangenheit aufzuarbeiten.

"Die drei Leben der Cate Kay" besticht zwar durch manch spritzigen Dialog und die komplexe Struktur mit mehreren Perspektiven und Zeitebenen.

Die Handlung selbst ist jedoch eher unrealistisch und teilweise vorhersehbar. Es wirkt so, als wünsche sich die Autorin selbst eine Verfilmung ihres Romans - für mich leider kein Pluspunkt.