Zwischen nostalgischem Sternenzauber

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
yvonneb Avatar

Von

Bin von der Leseprobe echt absolut begeistert: Sowohl das wunderschöne Cover-Design als auch der packende Science-Fiction-Inhalt überzeugen auf ganzer Linie.
Das Cover ist ein echter Hingucker. Es wirkt wie eine kunstvolle, klassische Sternenkarte und fängt die Einsamkeit sowie das Rätsel des Weltalls perfekt ein, ohne auf typische, überladene Sci-Fi-Klischees zurückzugreifen.
Die Geschichte selbst fängt ebenfalls extrem stark an. Der Protagonist Ambrose wacht ohne jede Erinnerung an den Start aus einem zweiwöchigen Koma an Bord des Raumschiffs Coordinated Endeavor auf. Seine Mission ist hochgradig spannend: Er muss seine Schwester Minerva retten, die auf dem fernen Saturnmond Titan gestrandet ist.
Besonders stark ist die unheimliche Atmosphäre auf dem Schiff. Das Betriebssystem spricht ausgerechnet mit der Stimme von Ambroses gefühlskalter Mutter, und kaum ist er wach, droht dem Schiff bereits der Erstickungstod durch einen kritischen Luftverlust. Am Ende der Leseprobe entdeckt Ambrose im Wohnbereich zudem eine leuchtend orangefarbene Tür. Diese existierte im originalen Trainingsmodell auf der Erde überhaupt nicht – ein verdammt guter Cliffhanger!