„Das Wesentliche spielt sich unter den Dingen ab, im Dunklen…“
Die Enthusiasten ist ein Roman wie ein Haus voller Geheimtreppen und Sätzen, die sich winden und plötzlich in völlig neue Richtungen abbiegen. Im Zentrum steht eine ziemlich besondere Familie, in der Geschichten nicht nur erzählt, sondern regelrecht zum Leben erweckt werden – und in der Verlust ebenso allgegenwärtig ist wie eine innige Geschwisterliebe.
Da ist ein besessener Laurence-Sterne-Verehrer, der sich mit abenteuerlicher Hingabe auf die Jagd nach dem angeblich verschollenen zehnten Band von Tristram Shandy begibt. Da ist ein Vater, der ausschließlich auf noch nie gestellte Fragen antwortet, eine Mutter, liebenswert, eigensinnig und hemmungslos lesesüchtig, die eines Tages spurlos verschwindet. Und da sind drei Geschwister, verbunden durch Zuneigung, Fantasie – und den Phantomschmerz eines ungeheuerlichen Verlustes.
Was haben außerdem eine Teilchenforscherin tief unter der Erde, die Dunkle Materie zu belauschen versucht, ein Kinoenthusiast mit einer Vorliebe für abseitige Experimentalfilme, eine nordenglische Kleinstadt, eine rätselhafte Thailänderin und ein sensationeller literarischer Fund gemeinsam? Sie alle finden auf oft irrwitzige Weise in diesem Roman zusammen, der kühn und spielerisch die Grenzen dessen auslotet, was Erzählen sein kann – und was Kunst mit Menschen macht.
Markus Orths erzählt in zwei Zeitebenen, lässt Gegenwart und Vergangenheit ineinanderfließen und entfaltet dabei einen Stil, der ebenso anspruchsvoll wie verführerisch ist: lange, verschachtelte Sätze voller Vergleiche, Fantasiewörter, Wortneuschöpfungen und literarischer Anspielungen, die dennoch stets präzise bleiben. Manche Beschreibungen wirken wie gemalte Bilder, andere wie kleine sprachliche Explosionen, während die Dialoge überraschend spritzig, humorvoll und lebendig daherkommen.
Trotz aller Ironie und erzählerischen Verspieltheit ist „Die Enthusiasten“ ein ruhiger, kluger Roman, der gesellschaftliche und ästhetische Fragen stellt, ohne zu moralisieren, und Leser*innen dazu einlädt, aufmerksam, neugierig und mit Lust am Denken zu lesen. Ein Buch voller Ideen, überraschender Wendungen und enormer Sprachgewalt – leichtfüßig und tiefgründig zugleich.
Ein Roman, der zeigt, wie unterhaltsam, berührend und geradezu magisch Literatur sein kann.
Ein erzählerisches Feuerwerk über Bücher, Besessenheit und die wundersame Kraft der Sprache.
Da ist ein besessener Laurence-Sterne-Verehrer, der sich mit abenteuerlicher Hingabe auf die Jagd nach dem angeblich verschollenen zehnten Band von Tristram Shandy begibt. Da ist ein Vater, der ausschließlich auf noch nie gestellte Fragen antwortet, eine Mutter, liebenswert, eigensinnig und hemmungslos lesesüchtig, die eines Tages spurlos verschwindet. Und da sind drei Geschwister, verbunden durch Zuneigung, Fantasie – und den Phantomschmerz eines ungeheuerlichen Verlustes.
Was haben außerdem eine Teilchenforscherin tief unter der Erde, die Dunkle Materie zu belauschen versucht, ein Kinoenthusiast mit einer Vorliebe für abseitige Experimentalfilme, eine nordenglische Kleinstadt, eine rätselhafte Thailänderin und ein sensationeller literarischer Fund gemeinsam? Sie alle finden auf oft irrwitzige Weise in diesem Roman zusammen, der kühn und spielerisch die Grenzen dessen auslotet, was Erzählen sein kann – und was Kunst mit Menschen macht.
Markus Orths erzählt in zwei Zeitebenen, lässt Gegenwart und Vergangenheit ineinanderfließen und entfaltet dabei einen Stil, der ebenso anspruchsvoll wie verführerisch ist: lange, verschachtelte Sätze voller Vergleiche, Fantasiewörter, Wortneuschöpfungen und literarischer Anspielungen, die dennoch stets präzise bleiben. Manche Beschreibungen wirken wie gemalte Bilder, andere wie kleine sprachliche Explosionen, während die Dialoge überraschend spritzig, humorvoll und lebendig daherkommen.
Trotz aller Ironie und erzählerischen Verspieltheit ist „Die Enthusiasten“ ein ruhiger, kluger Roman, der gesellschaftliche und ästhetische Fragen stellt, ohne zu moralisieren, und Leser*innen dazu einlädt, aufmerksam, neugierig und mit Lust am Denken zu lesen. Ein Buch voller Ideen, überraschender Wendungen und enormer Sprachgewalt – leichtfüßig und tiefgründig zugleich.
Ein Roman, der zeigt, wie unterhaltsam, berührend und geradezu magisch Literatur sein kann.
Ein erzählerisches Feuerwerk über Bücher, Besessenheit und die wundersame Kraft der Sprache.