Überbordende teilweise verstörende Phantasie
Mögen Sie Helge Schneider? An ihn musste ich beim Lesen von „Die Enthusiasten“ häufiger denken, und ich kann mit seinem Humor wenig anfangen, ähnlich wie mit vielen Teilen des Buches. Schneider hat aber zugegeben eine nicht gerade kleine Fangemeinde, und so wird es diesem Buch vermutlich auch ergehen.
Die Handlung wird aus der Sicht des Literaturwissenschaftlers Vincent Bär beschrieben, der eine ungewöhnliche, vielleicht paranoide Zuneigung zu den Werken des Insidern bekannten vor 250 Jahren gestorbenen irischen Dichters Laurence Sterne hat. Weitere Protagonisten sind sein jüngerer Bruder, Experimentalfilmer, der Filme für einen kleinen elitären Kreis ebenfalls von Insidern dreht, und die ältere Schwester, die als Astrophysikerin auf der Suche nach der dunklen Materie auch einen eher exotischen Beruf ausübt. Die drei Geschwister sind in einem von Literatur besessenen Elternhaus aufgewachsen und wurden nach dem ominösen Verschwinden der Mutter durch den Vater geprägt, der ihnen eine normale Konversation „aberzogen“ hat. Ziemlich abgehoben das Ganze.
Hinzu kommen neben zwei Freunden von Vince noch ein adipöser Ire und eine thailändische Masseurin.
Die Handlung, die obsessive Suche nach dem vielleicht existierenden 10. Buch einer Buchreihe von Sterne und die Suche nach der verschwundenen Mutter, besteht aus vielen Episoden. Sprachlich hervorragend, mit Sprachwitz, der Schreibstil gefällt mir sehr (sonst hätte ich nach 30 Seiten aufgegeben) mit vielen kuriosen Hinweisen auf bekannte Filme und Darsteller (Z.B. Rowan Atkinson/Mr. Bean und das Skelett in „Zwei glorreiche Halunken“) und bekannte Autoren und Bücher, verliert sich der Autor Markus Orths mit seiner überbordenden Phantasie zu oft in absurde und verstörende Geschehnisse. Immer wenn mein Eindruck vom Buch besser wurde, kam die nächste enttäuschende Auflösung des Vorangegangenen. Ein schwer zu bewertendes Buch, nicht Jedermanns Geschmack.
Die Handlung wird aus der Sicht des Literaturwissenschaftlers Vincent Bär beschrieben, der eine ungewöhnliche, vielleicht paranoide Zuneigung zu den Werken des Insidern bekannten vor 250 Jahren gestorbenen irischen Dichters Laurence Sterne hat. Weitere Protagonisten sind sein jüngerer Bruder, Experimentalfilmer, der Filme für einen kleinen elitären Kreis ebenfalls von Insidern dreht, und die ältere Schwester, die als Astrophysikerin auf der Suche nach der dunklen Materie auch einen eher exotischen Beruf ausübt. Die drei Geschwister sind in einem von Literatur besessenen Elternhaus aufgewachsen und wurden nach dem ominösen Verschwinden der Mutter durch den Vater geprägt, der ihnen eine normale Konversation „aberzogen“ hat. Ziemlich abgehoben das Ganze.
Hinzu kommen neben zwei Freunden von Vince noch ein adipöser Ire und eine thailändische Masseurin.
Die Handlung, die obsessive Suche nach dem vielleicht existierenden 10. Buch einer Buchreihe von Sterne und die Suche nach der verschwundenen Mutter, besteht aus vielen Episoden. Sprachlich hervorragend, mit Sprachwitz, der Schreibstil gefällt mir sehr (sonst hätte ich nach 30 Seiten aufgegeben) mit vielen kuriosen Hinweisen auf bekannte Filme und Darsteller (Z.B. Rowan Atkinson/Mr. Bean und das Skelett in „Zwei glorreiche Halunken“) und bekannte Autoren und Bücher, verliert sich der Autor Markus Orths mit seiner überbordenden Phantasie zu oft in absurde und verstörende Geschehnisse. Immer wenn mein Eindruck vom Buch besser wurde, kam die nächste enttäuschende Auflösung des Vorangegangenen. Ein schwer zu bewertendes Buch, nicht Jedermanns Geschmack.