Unwahrscheinliches Lesevergnügen, das wahr sein könnte
Eine liebevolle Familie, die in einem Haus lebt, das von Büchern zusammengehalten wird steht im Zentrum dieses wunderbar skurrilen Romans. Die Mutter verschwindet unter nie geklärten Umständen und dieser Verlust bestimmt das Leben der restlichen Familienmitglieder. Dazu gehört der Vater, der eine extreme Abneigung gegen Wiederholung hat und die Kinder so zu sprachlicher Vielfalt und Phantasie erzieht, die Tochter, die nichts sehnlicher wünscht, als die Dunkle Materie in der Physik zu entschlüsseln, der Sohn , der sich in der Welt der Filme verliert und sich für seine Filme sehr spezielle Themen aussucht und der mittlere Sohn, der seine Liebe zur Sprache in einer unbändigen Begeisterung für Lawrence Sternes Tristram Shandy auslebt und davon überzeugt ist, dass er selbst kein Buch schreiben kann.
Markus Orths entfaltet ein Panorama an wundersamen Ereignissen und Begegnungen mit besonders gezeichneten Personen. Die Erzählstimme gehört dem mittleren Sohn Vince. In Anlehnung an sein großes Vorbild Lawrence Sterne erzählt er seine Geschichte in vielen Abzweigungen und Zwischenbemerkungen, die für mich die Spannung erst noch erhöht haben. Es gibt viele sprachliche Neuschöpfungen und wunderbare Umschreibungen, die mein Leserinnenherz erfreuten.
Es macht großen Spaß, Vince durch seine Abenteuer zu folgen, immer mit der Frage, ob nun eine erfundene Geschichte so erzählt wird, dass man sie auf jeden Fall glaubt oder ob das Geschehen der Wahrheit entspricht und man aber stets denkt: „So kann es nie und nimmer gewesen sein.“
Dieser Roman ist ein Fest und eine abenteuerliche Reise für alle, die Sprache lieben, gerne skurrilen Ereignissen folgen und Helden mit Herz mögen. Unterhaltsame Zwischenbemerkungen und Plot Twists garantiert.
Markus Orths entfaltet ein Panorama an wundersamen Ereignissen und Begegnungen mit besonders gezeichneten Personen. Die Erzählstimme gehört dem mittleren Sohn Vince. In Anlehnung an sein großes Vorbild Lawrence Sterne erzählt er seine Geschichte in vielen Abzweigungen und Zwischenbemerkungen, die für mich die Spannung erst noch erhöht haben. Es gibt viele sprachliche Neuschöpfungen und wunderbare Umschreibungen, die mein Leserinnenherz erfreuten.
Es macht großen Spaß, Vince durch seine Abenteuer zu folgen, immer mit der Frage, ob nun eine erfundene Geschichte so erzählt wird, dass man sie auf jeden Fall glaubt oder ob das Geschehen der Wahrheit entspricht und man aber stets denkt: „So kann es nie und nimmer gewesen sein.“
Dieser Roman ist ein Fest und eine abenteuerliche Reise für alle, die Sprache lieben, gerne skurrilen Ereignissen folgen und Helden mit Herz mögen. Unterhaltsame Zwischenbemerkungen und Plot Twists garantiert.