Sich das Unbeschwerte der Kindheit bewahren

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buchfresserchen1 Avatar

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Herr Leopold konnte als Kind schweben. Er fand es toll, dieses unbeschwerte Leben. Leider ging das nicht allen so. Er war anders und sie konnten sich nicht erklären warum. Also glichen sie ihn der Masse an, indem sie ihm eine gewisse Schwere aufluden. Mit der Zeit konnte er immer mehr Ballast abwerfen, da er auch ohne ihn nicht mehr Unbeschwert los schwebte.
Das ging so,bis er ein alter Mann war und eines Tages Matilda herabschwebte.
Sie gab ihm das lange vergessene Gefühl zurück und plötzlich war das Unbeschwerte, leichte Leben wieder da.

Eine wunderschöne Geschichte darüber, wie andere, das was sie nicht greifen können, versuchen sich anzupassen. Leider verliert man dadurch seine ganz eigene Individualität und es ist schwer sie wieder zu finden, wenn man sie erst verloren hat. Im Alter kommen manche darauf zurück, wenn sie tief in sich hinein horchen und ihr inneres Kind wieder zum Leben erwecken können.

Meinen Kitakids ( 5-6 Jahre) gefällt der Herr Leopold sehr gut und das Buch wird täglich aus der Box geholt,um es sich vorlesen zu lassen.
Ich denke sie träumen auch davon fliegen zu können und finden es fantastisch, dass Herr Leopold es kann. Sie haben auch sofort erkannt, dass nicht alle darüber froh waren, als es endlich gelungen war, dass Herr Leopold auf dem Boden blieb. Sie wussten alle, dass Herr Leopold darüber nicht glücklich war und freuten sich sehr am Ende mit ihm, dass er es endlich wieder kann und auch, dass es ein Kind wie sie war, dass dem alten Mann helfen konnte das Schweben wieder zu lernen.

Ich finde es eine wichtige Botschaft für die Kinder. Lasst euch nicht irgendetwas hineinzwängen, sondern bewahrt euch euer Kind sein, mit euren Träumen.