Das Wasser ist vielfältig
Ich mochte, wie selbstverständlich Kindheit, Natur und die zunehmende Bedrohung durch den Nationalsozialismus nebeneinanderstehen. Besonders stark fand ich die Szene, in der Anneliese ihren kleinen Bruder aus dem Fluss rettet. Da wird schon sehr deutlich, dass das Wasser für sie zugleich Gefahr, Schutz und etwas fast Lebendiges ist. Auch der Sprung ins Kriegsende funktioniert für mich gut, weil man unmittelbar spürt, wie sehr diese Jahre Anneliese und ihre Familie verändert haben.