Eindringliches Zeitbild
Eindringliches Zeitbild
In Tanja Webers unnachahmlichen Stil lesen wir über die letzten Kriegsjahre des 2. Weltkriegs in einem deutschen Dorf. So authentisch ist Webers Stil, dass man sich an alles erinnert, was die eigenen Großeltern immer sprachen. Ausdrücke wie „Haut und Knochen“, „Bakelitapparat“ für Radio, „Parteibuch“, „Marschmusik“ – erinnern an andere Zeiten. Über Anneliese und Edith die Freundinnen, beide aus unterschiedlichen Familien und Annelieses Leben mit den Brüdern, die sie oft ärgerten, liest es sich so flüssig und enthält so viel Unausgesprochenes, dass man immer weiterlesen möchte. So gut kann ich Anneliese verstehen, die immer das Bild mit den totgeschossenen Füchsen umdreht, damit sie die traurige Szene nicht mehr sehen muss. Wer „Unter dem Moor“ gelesen hat, möchte unbedingt auch die Flussfrau lesen – nicht nur, um zu erfahren, wie es mit Anneliese und ihrer Familie weitergeht.
In Tanja Webers unnachahmlichen Stil lesen wir über die letzten Kriegsjahre des 2. Weltkriegs in einem deutschen Dorf. So authentisch ist Webers Stil, dass man sich an alles erinnert, was die eigenen Großeltern immer sprachen. Ausdrücke wie „Haut und Knochen“, „Bakelitapparat“ für Radio, „Parteibuch“, „Marschmusik“ – erinnern an andere Zeiten. Über Anneliese und Edith die Freundinnen, beide aus unterschiedlichen Familien und Annelieses Leben mit den Brüdern, die sie oft ärgerten, liest es sich so flüssig und enthält so viel Unausgesprochenes, dass man immer weiterlesen möchte. So gut kann ich Anneliese verstehen, die immer das Bild mit den totgeschossenen Füchsen umdreht, damit sie die traurige Szene nicht mehr sehen muss. Wer „Unter dem Moor“ gelesen hat, möchte unbedingt auch die Flussfrau lesen – nicht nur, um zu erfahren, wie es mit Anneliese und ihrer Familie weitergeht.