DAS Herbstbuch 2026
Lis, eigentlich Anneliese Macken, lebt ein Leben voller harter Arbeit und Entbehrungen. Als einzige Tochter unter drei Brüdern bleibt ihr in der Nachkriegszeit nichts anderes als den elterlichen Hof zu verlassen und den Haushalt eines Ehemannes zu führen. Da lernt sie Horst, einen Binnenschiffer, kennen und taucht in eine völlige fremde Welt ein, die nicht weniger arbeitssam ist, aber auf andere Art und Weise Freiheit für Lis bedeutet.
"Die Flussfrau" erzählt ohne Umschweife das Leben einer Frau, die von der Kindheit an es gewohnt war, Kompromisse einzugehen um bestehen zu können. Was banal klingt, fesselt beim Lesen von Kapitel zu Kapitel mehr an die Geschichte. Dabei erhält Lis' naturelle Umwelt genau den sprachlichen Raum, den sie braucht. Auf große Detailverliebtheit wurde verzichtet, was allerdings die Spannung hochhält und bei einer Erzählbreite von den Kriegsjahren bis heute absolut vonnöten ist, um nicht zu langweilen. "Die Flussfrau" ist für mich eine durchweg positive Überraschung und vielleicht DAS Herbstbuch 2026.
"Die Flussfrau" erzählt ohne Umschweife das Leben einer Frau, die von der Kindheit an es gewohnt war, Kompromisse einzugehen um bestehen zu können. Was banal klingt, fesselt beim Lesen von Kapitel zu Kapitel mehr an die Geschichte. Dabei erhält Lis' naturelle Umwelt genau den sprachlichen Raum, den sie braucht. Auf große Detailverliebtheit wurde verzichtet, was allerdings die Spannung hochhält und bei einer Erzählbreite von den Kriegsjahren bis heute absolut vonnöten ist, um nicht zu langweilen. "Die Flussfrau" ist für mich eine durchweg positive Überraschung und vielleicht DAS Herbstbuch 2026.