Kein Buch für Tee und Kekse
Weber schreibt nicht süß. Sie schreibt rau, nass, körperlich. Du riechst den Diesel, du spürst die furchtbare Kälte, die von der Elbe hochkriecht, du hörst das Schaben des Kahns an der Schleuse um 4 Uhr morgens.
Lis ist keine Heldin, die sich emanzipiert und dann beklatscht wird. Sie ist eine Frau, die jeden Zentimeter Flussbett mit Trotz bezahlt. Jeder Hafenmeister, der ihr die Durchfahrt verweigert, jeder Blick, jeder Spruch "Geh zurück an Land" – sie schluckt ihn nicht runter, sie macht daraus Treibstoff. Da kommt Bewegung in die Geschichte.
Und der Fluss? Der ist die zweite Hauptfigur. Er gibt ihr Freiheit und er nimmt. Er ist ihr Geliebter und ihr Richter. Der Strom vergisst nichts. Unter der Oberfläche liegt das Geheimnis um den Tod ihres Mannes – und je weiter Lis fährt, desto klarer wird: Es war vielleicht kein Unglück.
Der Hardcover, liest sich jetzt schon wie ein Klassiker über das, was Frauen aushalten mussten, um einen einzigen Satz sagen zu dürfen: Ich bleibe.
Weber, die Wandlerin zwischen den Welten, schreibt wie immer über Menschen, die sich etwas trauen, obwohl sie Angst haben.
Nur diesmal ist die Angst größer. Und der Mut auch.
Kein Buch für Tee und Kekse.
Ein Buch für Sturmwarnung. Für Nächte, in denen du das Rauschen des Wassers hörst, obwohl du kilometerweit vom nächsten Fluss entfernt bist.
Lis ist keine Heldin, die sich emanzipiert und dann beklatscht wird. Sie ist eine Frau, die jeden Zentimeter Flussbett mit Trotz bezahlt. Jeder Hafenmeister, der ihr die Durchfahrt verweigert, jeder Blick, jeder Spruch "Geh zurück an Land" – sie schluckt ihn nicht runter, sie macht daraus Treibstoff. Da kommt Bewegung in die Geschichte.
Und der Fluss? Der ist die zweite Hauptfigur. Er gibt ihr Freiheit und er nimmt. Er ist ihr Geliebter und ihr Richter. Der Strom vergisst nichts. Unter der Oberfläche liegt das Geheimnis um den Tod ihres Mannes – und je weiter Lis fährt, desto klarer wird: Es war vielleicht kein Unglück.
Der Hardcover, liest sich jetzt schon wie ein Klassiker über das, was Frauen aushalten mussten, um einen einzigen Satz sagen zu dürfen: Ich bleibe.
Weber, die Wandlerin zwischen den Welten, schreibt wie immer über Menschen, die sich etwas trauen, obwohl sie Angst haben.
Nur diesmal ist die Angst größer. Und der Mut auch.
Kein Buch für Tee und Kekse.
Ein Buch für Sturmwarnung. Für Nächte, in denen du das Rauschen des Wassers hörst, obwohl du kilometerweit vom nächsten Fluss entfernt bist.