Leider zu vorhersehbar...
Um direkt mit der Tür ins Haus zu fallen: Wie gerne hätte ich dieses Buch mehr gemocht - aber es war mir einfach zu vorhersehbar.
Lis ist Bauernkind während des Zweiten Weltkriegs. In ihrer Jugend will sie diesem Umfeld und auch dem wesentlich älteren Mann entfliehen, den sie nach Willen ihrer Eltern heiraten soll. Daher ergreift sie mit Horst ihre Chance, heiratet ihn und fährt an seiner Seite auf seinem Binnenschiff "Heidi". Als er bei einem Schiffsunglück ertrinkt, wird sie die erste Binnenschifferin.
Das Buch startet mit einem Vorausblick, der schon viel zu viel verrät. Auch die Nebenstory rund um Lis' Freundin Edith und deren zunächst unerfüllten Kinderwunsch war leider so gar nicht geheimnisvoll. Für mich denkend "Die werden doch jetzt nicht wirklich...?", war ich sehr enttäuscht, als mein Verdacht sich bestätigte. Mehr als platt.
Auch Lis' Liebesbeziehung nach dem Tod ihres Mannes war mir etwas zu abgeschmackt und nicht nach meinem Geschmack.
Versöhnt hat mich dann ein wenig das Ende rund um Lis' sozusagen Nichte.
Wie eingangs gesagt: Wie gerne hätte ich das Buch gemocht! Eine starke Frau, die als Erste ihres Geschlechts einen Weg geht - genau mein Ding. Aber die Umsetzung hätte man ein wenig geschickter gestalten können, damit sich das Ganze nicht allzu sehr nach leichtem Unterhaltungsroman liest. Denn das ist "Die Flussfrau" in meinen Augen nämlich nicht.
Wegen des versöhnenden Endes noch knapp 3 von 5 Sternen.
Lis ist Bauernkind während des Zweiten Weltkriegs. In ihrer Jugend will sie diesem Umfeld und auch dem wesentlich älteren Mann entfliehen, den sie nach Willen ihrer Eltern heiraten soll. Daher ergreift sie mit Horst ihre Chance, heiratet ihn und fährt an seiner Seite auf seinem Binnenschiff "Heidi". Als er bei einem Schiffsunglück ertrinkt, wird sie die erste Binnenschifferin.
Das Buch startet mit einem Vorausblick, der schon viel zu viel verrät. Auch die Nebenstory rund um Lis' Freundin Edith und deren zunächst unerfüllten Kinderwunsch war leider so gar nicht geheimnisvoll. Für mich denkend "Die werden doch jetzt nicht wirklich...?", war ich sehr enttäuscht, als mein Verdacht sich bestätigte. Mehr als platt.
Auch Lis' Liebesbeziehung nach dem Tod ihres Mannes war mir etwas zu abgeschmackt und nicht nach meinem Geschmack.
Versöhnt hat mich dann ein wenig das Ende rund um Lis' sozusagen Nichte.
Wie eingangs gesagt: Wie gerne hätte ich das Buch gemocht! Eine starke Frau, die als Erste ihres Geschlechts einen Weg geht - genau mein Ding. Aber die Umsetzung hätte man ein wenig geschickter gestalten können, damit sich das Ganze nicht allzu sehr nach leichtem Unterhaltungsroman liest. Denn das ist "Die Flussfrau" in meinen Augen nämlich nicht.
Wegen des versöhnenden Endes noch knapp 3 von 5 Sternen.