Starke Frauenfigur!
Lis wächst vor und in den Kriegsjahren auf dem Bauernhof ihrer Eltern auf und ist dort bereits an hartes Arbeiten gewöhnt. Als sie einen älteren Landwirt aus dem Ort heiraten soll, trifft sie ihre eigene Entscheidung und heiratet einen Binnenschiffer, "ein guter Mann" wie sie selbst sagt, ohne Altlasten. Von dem Zeitpunkt an wird das Schiff ihre neue Heimat, sie fühlt sich dem Fluss und ihrem Mann verbunden. Als dieser bei einem Unglücksfall stirbt, beschließt Lis, das Erbe und den Beruf ihres Mannes fortzuführen und von nun an selbständig mit Hilfe wechselnder Arbeitskräfte das Schiff zu führen, eine mehr als ungewöhnliche Sache in den 50er Jahren.
Diese Geschichte hat mich sehr fasziniert, in der wir Lis in ihrem schweren arbeitsreichen Alltag über Jahrzehnte begleiten. Es ist eher eine Geschichte der leisen Töne, so wie es auch zu Lis passt. Ein Frau, die klaglos tut, was zu tun ist, immer am Rande der finanziellen Möglichkeiten. Dennoch spricht aus jeder Zeile Lis' Liebe zu ihrem Schiff und den Gewässern, die genau zu ihrer Welt geworden sind und denen sie alles unterordnet, manches Mal auch die Kontakte zu anderen Menschen, die sich auch oft nur über den Beruf ergeben. Sie war mir ein total sympathischer Charakter, gerade weil sie im Leben immer "ihre Frau" gestanden hat, klug agierte und dabei auch manches mal angeckt ist oder als "schrullig" im Alter bezeichnet wurde. Für ihre innere Ausgeglichenheit habe ich sie persönlich dabei sehr bewundert.
Diese eher unspektkuläre Geschichte war etwas ganz Besonderes, was ich sehr gerne weiterempfehle
Diese Geschichte hat mich sehr fasziniert, in der wir Lis in ihrem schweren arbeitsreichen Alltag über Jahrzehnte begleiten. Es ist eher eine Geschichte der leisen Töne, so wie es auch zu Lis passt. Ein Frau, die klaglos tut, was zu tun ist, immer am Rande der finanziellen Möglichkeiten. Dennoch spricht aus jeder Zeile Lis' Liebe zu ihrem Schiff und den Gewässern, die genau zu ihrer Welt geworden sind und denen sie alles unterordnet, manches Mal auch die Kontakte zu anderen Menschen, die sich auch oft nur über den Beruf ergeben. Sie war mir ein total sympathischer Charakter, gerade weil sie im Leben immer "ihre Frau" gestanden hat, klug agierte und dabei auch manches mal angeckt ist oder als "schrullig" im Alter bezeichnet wurde. Für ihre innere Ausgeglichenheit habe ich sie persönlich dabei sehr bewundert.
Diese eher unspektkuläre Geschichte war etwas ganz Besonderes, was ich sehr gerne weiterempfehle