Tolle Atmosphäre
Ich habe etwas Zeit gebraucht um mich in dem Buch zurechtzufinden. Aber dann hat mich „Die Flussfrau“ von Tanja Weber hat mich mit seiner ruhigen und gleichzeitig bewegenden Geschichte sehr berührt. Erzählt wird chronologisch von der Quelle bis zur Mündung in fünf Abschnitten das Leben von Elisabeth, genannt Lis, die wir von ihrer Kindheit während des Krieges bis ins hohe Alter begleiten. Schon früh muss sie Verantwortung übernehmen und erwachsen werden. Im Laufe ihres Lebens geht sie ihren eigenen Weg und behauptet sich in einer Zeit, in der Frauen längst nicht dieselben Möglichkeiten hatten wie heute. Schließlich findet sie ihre Erfüllung als Binnenschiffskapitänin.
Besonders gefallen hat mir, wie selbstverständlich die Geschichte von Lis mit der deutschen Geschichte und den gesellschaftlichen Veränderungen ihrer Zeit verbunden wird. Man bekommt interessante Einblicke in eine Welt, mit der ich bisher kaum Berührungspunkte hatte, und erfährt gleichzeitig viel über das Leben auf dem Fluss.
Die Atmosphäre des Romans fand ich besonders schön. Das Leben auf dem Wasser, die Natur und die vorbeiziehenden Landschaften werden sehr stimmungsvoll beschrieben und verleihen der Geschichte eine angenehm ruhige und entschleunigende Wirkung. Gleichzeitig geht es um wichtige Themen wie Mut, Freiheit, Liebe und Selbstbestimmung.
Lis ist eine sehr interessante und sympathische Hauptfigur, die ihren eigenen Vorstellungen folgt, ohne dabei verbittert zu werden. Ich mochte ihre bodenständige und starke Art und hätte sie gegen Ende gerne noch etwas länger begleitet denn die letzten Jahre waren für mein Empfinden etwas zu sehr im Schnelldurchlauf erzählt.
Dennoch habe ich "Die Flussfrau" aufgrund der Atmosphäre und meiner Sympathie für Lis sehr gerne gelesen.
Besonders gefallen hat mir, wie selbstverständlich die Geschichte von Lis mit der deutschen Geschichte und den gesellschaftlichen Veränderungen ihrer Zeit verbunden wird. Man bekommt interessante Einblicke in eine Welt, mit der ich bisher kaum Berührungspunkte hatte, und erfährt gleichzeitig viel über das Leben auf dem Fluss.
Die Atmosphäre des Romans fand ich besonders schön. Das Leben auf dem Wasser, die Natur und die vorbeiziehenden Landschaften werden sehr stimmungsvoll beschrieben und verleihen der Geschichte eine angenehm ruhige und entschleunigende Wirkung. Gleichzeitig geht es um wichtige Themen wie Mut, Freiheit, Liebe und Selbstbestimmung.
Lis ist eine sehr interessante und sympathische Hauptfigur, die ihren eigenen Vorstellungen folgt, ohne dabei verbittert zu werden. Ich mochte ihre bodenständige und starke Art und hätte sie gegen Ende gerne noch etwas länger begleitet denn die letzten Jahre waren für mein Empfinden etwas zu sehr im Schnelldurchlauf erzählt.
Dennoch habe ich "Die Flussfrau" aufgrund der Atmosphäre und meiner Sympathie für Lis sehr gerne gelesen.