guter Politroman über starke Frauen
Heike Specht: Die Frau der Stunde
In diesem Roman der bisher eher für Biographien bekannten Autorin, geht es um eine Politikerin im Westdeutschland der 70ger Jahre und ihre beiden besten Freundinnen seit Kindheitstagen. Die Charaktere sind fiktiv und trotzdem hat man beim Lesen das Gefühl nah dran zu sein am politischen Geschehen der 70ger Jahre. Die Parteien bestehen zu großen Teilen aus alten Herren, die mit aller Kraft versuchen an der Macht zu bleiben. Von Aufbruch merkt man nur wenig, alles ist so spießig wie in den 50gern, wären da nicht diese taffen Frauen, die mit viel Energie dabei sind sich einen Platz zu erobern und die Gesellschaft zu verändern. Spannend wird das Buch vor allem in den Teilen, die von der iranischen Revolution berichten und in Form der Kindheitsfreundinnen aus dem intenationalen Eliteinternat ganz nah am Geschehen sind. Insgesamt ein spannender Politikroman über starke Frauengestalten, der sich gut las, wenn auch ohne ein literarisches Hi
ghlight zu sein.
In diesem Roman der bisher eher für Biographien bekannten Autorin, geht es um eine Politikerin im Westdeutschland der 70ger Jahre und ihre beiden besten Freundinnen seit Kindheitstagen. Die Charaktere sind fiktiv und trotzdem hat man beim Lesen das Gefühl nah dran zu sein am politischen Geschehen der 70ger Jahre. Die Parteien bestehen zu großen Teilen aus alten Herren, die mit aller Kraft versuchen an der Macht zu bleiben. Von Aufbruch merkt man nur wenig, alles ist so spießig wie in den 50gern, wären da nicht diese taffen Frauen, die mit viel Energie dabei sind sich einen Platz zu erobern und die Gesellschaft zu verändern. Spannend wird das Buch vor allem in den Teilen, die von der iranischen Revolution berichten und in Form der Kindheitsfreundinnen aus dem intenationalen Eliteinternat ganz nah am Geschehen sind. Insgesamt ein spannender Politikroman über starke Frauengestalten, der sich gut las, wenn auch ohne ein literarisches Hi
ghlight zu sein.