Die Geister der englischen Romantik
Eine Prämisse, die zunächst einmal vielversprechend ist. An verschiedenen wohlklingenden Schauplätzen in Italien unter englischen Ikonen wie Byron, den Shelleys und ihrem weiteren Zirkel, die hier ihre großen (viele große!) und kleinen Dramen des Lebens durchmachen. Eine technische Methode um sich den Geschehnissen rückblickend zu nähern, der sich die Erschafferin Frankensteins Mary Shelley einfach nicht entziehen kann in der Wissenschaftsverliebtheit der Zeit. Von der Atmosphäre her war ich sofort dabei und auch am Interesse an der Zeit und Protagonisten hat es bei mir wirklich nicht gehapert, aber es war mir an so mancher Stelle dann doch zu abgedreht und verworren und mindestens 100 Seiten zu lang. Das Buch wird eingeschworene Fantasyfreunde sicher ganz anders abholen, aber für mich wäre es als rein historische Erzählung der Ereignisse definitiv interessanter gewesen.