Eine fantastische Zeitreise, die nicht ganz überzeugt
Sir Timothy, Baronet von Castle Goring trauert um seinen Sohn, den Dichter Dichter Percy Bysshe Shelley. Dieser ertrank bei einem Segelunfall im Golf von La Spezia, Italien. Er beauftragt die Spezialagentin Patricia (Pat) Colombari bei seiner Schwiegertochter Mary Shelley mehr über diesen mysteriösen Unfall herauszufinden, andernfalls ist er nicht mehr bereit dieser einen angemessenen Unterhalt zu zahlen. Pat macht sich im Jahre 1822 auf den Weg nach Genua um die Autorin Mary Shelley in deren imposantem Haus aufzusuchen.
Dort angekommen unterbreitet sie Mary den Wunsch des Schwiegervaters, bei Mary eine Mnemoskopie durchzuführen, doch Mary sträubt sich ihre ganz privaten Gefühle und Gedanken mit Pat zu teilen, nur um das Misstrauen eines geizigen Baronets zu zerstreuen. Pat muss einige Überzeugungsarbeit leisten, um die wissenschaftlichen Vorteile dieser Untersuchungsmethode zu veranschaulichen. Schlussendlich willigt Mary ein und Pat streift fortan, wie in einem dreidimensionalen Tagebuch durch Marys Erinnerungen.
Als Leser wird man ab jetzt durch die Erinnerungen von Mary und einiger Mitbeteiligten förmlich geschleudert. Das hat schon einen gewissen Reiz, manchmal übertreibt der Autor jedoch ein wenig und es fiel mir dann schwerer Erinnerungen von der Realität zu unterscheiden oder auch die Mitwirkenden eindeutig zu identifizieren. Das Gesamtkonzept dieses Buches ist ähnlich wie Mary Shelley’s Frankenstein fantastisch, unterfüttert mit teilweise belegten Wirkungsstätten und Mitstreiter der Shelleys. In Oliver Plaschkas Darstellung kann ich jedoch nicht den für seine revolutionären Schriften bekannten Schriftsteller erkennen. Für mich stellt er sich als verwöhnter, versnobter Spross eines Adligen dar, der zu Unrecht vergöttert wird und seiner berühmteren Frau die Show stiehlt.
Dort angekommen unterbreitet sie Mary den Wunsch des Schwiegervaters, bei Mary eine Mnemoskopie durchzuführen, doch Mary sträubt sich ihre ganz privaten Gefühle und Gedanken mit Pat zu teilen, nur um das Misstrauen eines geizigen Baronets zu zerstreuen. Pat muss einige Überzeugungsarbeit leisten, um die wissenschaftlichen Vorteile dieser Untersuchungsmethode zu veranschaulichen. Schlussendlich willigt Mary ein und Pat streift fortan, wie in einem dreidimensionalen Tagebuch durch Marys Erinnerungen.
Als Leser wird man ab jetzt durch die Erinnerungen von Mary und einiger Mitbeteiligten förmlich geschleudert. Das hat schon einen gewissen Reiz, manchmal übertreibt der Autor jedoch ein wenig und es fiel mir dann schwerer Erinnerungen von der Realität zu unterscheiden oder auch die Mitwirkenden eindeutig zu identifizieren. Das Gesamtkonzept dieses Buches ist ähnlich wie Mary Shelley’s Frankenstein fantastisch, unterfüttert mit teilweise belegten Wirkungsstätten und Mitstreiter der Shelleys. In Oliver Plaschkas Darstellung kann ich jedoch nicht den für seine revolutionären Schriften bekannten Schriftsteller erkennen. Für mich stellt er sich als verwöhnter, versnobter Spross eines Adligen dar, der zu Unrecht vergöttert wird und seiner berühmteren Frau die Show stiehlt.