Gute Idee, etwas verwirrend

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Bereits das wunderschöne Cover, wie ein Gemälde der stürmischen See vor der Küste Italiens, nimmt den Leser direkt mit hinein in eine höchst spannende Geschichte um die weltbekannte Autorin von „Frankenstein“ Mary Shelley.
In Anlehnung an die faszinierende Biografie von Mary Shelley, deren Ehemann, der Dichter Percy Bysshe Shelley unter mysteriösen Umständen bei einem Segelunglück vor La Spezia ertrank, hat Oliver Plaschka einen Spannungsroman der etwas anderen Art geschaffen, in dem wahre Begebenheiten mit coolen Fantasy-Aspekten gepaart wurden.
So sollen mit Hilfe der waghalsigen Spezialagentin Pat Colombari die Todesumstände von Mary Shelleys Ehemann aufgeklärt werden, wobei Pat, die über spezielle Fähigkeiten verfügt, hierzu mystische Methoden einsetzt.
Der spannende Einstieg in die fesselnde Geschichte hat mich sehr neugierig gemacht.
Für einen Mery-Shelley-Fan versprach das Buch Spannung auf eine ganz neue besondere Art und Weise.
Jedoch, je weiter ich in die Geschehnisse eintauchte, desto schwerer fiel es mir der eigentlichen Geschichte zu folgen. Vor allem die unzähligen plötzlich auftretenden neuen Figuren, die kaum richtig eingeführt wurden, machten es schwierig, den Überblick über die eigentliche Erzählung zu behalten.
Insgesamt zwar eine interessante Mischung aus Geschichte und Mystery, leider aber etwas enttäuschend umgesetzt.