Interessant, aber sehr komplex
Einer der bekanntesten Romane der Welt dürfte wohl Mary Shelleys „Frankenstein“ sein. Doch wie so oft kennt man die Romane, aber selten das Leben der Autor*innen dahinter. Shelleys Ehemann verunglückte in jungen Jahren auf dem Meer und Autor Plaschka wandelt dieses Schicksal in einen historischen Roman mit Fantasy-Elementen.
Der Anfang hat mich direkt in den Bann gezogen. In die Gedanken fremder Menschen eintauchen, ihre Leben leben. Sicherlich eine faszinierende Angelegenheit, die ich gerne mal erleben würde.
Doch so schnell mich das Buch in seinen Bann zog, so schnell verlor es mich leider auch wieder. Gerade am Anfang wurden viele Namen in die Geschichte gebracht, die alle einen ähnlichen Klang hatten und manche davon mit zusätzlichen Spitznamen daherkamen. Dies ist Historie und nicht die Schuld des Autors, hinderte mich jedoch im Lesefluss.
Für die Geschichte war es zum einen wichtig, dass die Beziehungen der Shelleys detailliert dargestellt wurden, zum anderen, dass der zeitliche Verlauf rückwirkend spielt. Die Gedankenreisende begibt sich Stück für Stück in der Geschichte zurück, sodass man Puzzleteil für Puzzleteil erhält, aber auch alles rückwirkend verstehen und zusammensetzen muss. Dabei hatten die Beziehungsparts oft Längen, die ich nicht immer einordnen konnte.
Das Buch war in mehrere Teile unterteilt und erst gegen Ende kam ein kompletter Teil aus einer neuen Perspektive, die sich komplett flüssig lesen ließ. So hätte ich es mir gerne gewünscht.
Sobald ich verstand, worauf der Autor abzielt, war auch das Ende des Buches schnell absehbar, welches dann auch zügig kam. Somit war das Buch für mich gefühlt eher 300 statt 400 Seiten lang. Gute 40 Seiten widmete der Autor dem Abspann, um einzelne Schicksale abzuschließen und Fäden zusammenzuführen. Dabei habe ich am Ende bereits nicht mehr alle Charaktere auf dem Schirm gehabt und hätte von den Infos wohl nur die Hälfte gebraucht. Dementsprechend habe ich leider stellenweise überflogen.
Abschließend eine herausragende Recherche mit interessanter fantastischer Interpretation, die leider in der Umsetzung nicht gänzlich überzeugen konnte.
Der Anfang hat mich direkt in den Bann gezogen. In die Gedanken fremder Menschen eintauchen, ihre Leben leben. Sicherlich eine faszinierende Angelegenheit, die ich gerne mal erleben würde.
Doch so schnell mich das Buch in seinen Bann zog, so schnell verlor es mich leider auch wieder. Gerade am Anfang wurden viele Namen in die Geschichte gebracht, die alle einen ähnlichen Klang hatten und manche davon mit zusätzlichen Spitznamen daherkamen. Dies ist Historie und nicht die Schuld des Autors, hinderte mich jedoch im Lesefluss.
Für die Geschichte war es zum einen wichtig, dass die Beziehungen der Shelleys detailliert dargestellt wurden, zum anderen, dass der zeitliche Verlauf rückwirkend spielt. Die Gedankenreisende begibt sich Stück für Stück in der Geschichte zurück, sodass man Puzzleteil für Puzzleteil erhält, aber auch alles rückwirkend verstehen und zusammensetzen muss. Dabei hatten die Beziehungsparts oft Längen, die ich nicht immer einordnen konnte.
Das Buch war in mehrere Teile unterteilt und erst gegen Ende kam ein kompletter Teil aus einer neuen Perspektive, die sich komplett flüssig lesen ließ. So hätte ich es mir gerne gewünscht.
Sobald ich verstand, worauf der Autor abzielt, war auch das Ende des Buches schnell absehbar, welches dann auch zügig kam. Somit war das Buch für mich gefühlt eher 300 statt 400 Seiten lang. Gute 40 Seiten widmete der Autor dem Abspann, um einzelne Schicksale abzuschließen und Fäden zusammenzuführen. Dabei habe ich am Ende bereits nicht mehr alle Charaktere auf dem Schirm gehabt und hätte von den Infos wohl nur die Hälfte gebraucht. Dementsprechend habe ich leider stellenweise überflogen.
Abschließend eine herausragende Recherche mit interessanter fantastischer Interpretation, die leider in der Umsetzung nicht gänzlich überzeugen konnte.