Komplexe Handlung, aber mit ausbaufähigem Unterhaltungswert
In den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts macht sich die Ermittlerin Pat daran, den Tod des Schriftstellers Percy Bysshe Shelley näher zu beleuchten, der einem Schiffsunglück zum Opfer fiel. Ungewöhnlich sind dabei die Methoden der Protagonistin – sie reist mithilfe einer neuartigen Technologie in die Erinnerungen von Shelleys Ehefrau Mary, die der Nachwelt als Autorin des Klassikers „Frankenstein“ bekannt ist.
Im Lauf der Geschichte wirft sie außerdem einen Blick in die Vergangenheit weiterer Figuren, wodurch sich eine recht komplexe, vielschichtige Handlung ergibt.
Die Grundidee mit den Erinnerungsreisen ist sehr interessant und wurde durchdacht umgesetzt. Es droht allerdings teilweise Verwirrung inmitten der diversen Zeitebenen und Perspektiven. Besonders auch die vielen Namen und Nebencharaktere machten mir den Einstieg in die Geschichte zusätzlich nicht einfach.
Dazu kommt die Tatsache, dass es für mich außer der taffen, trinkfesten und mit gewissem Humor gesegneten Heldin selbst (sowie vielleicht noch einem Nebencharakter) kaum Sympathieträger in der Geschichte gab. Die depressiv angehauchten Künstlertypen sind einfach nicht mein Fall.
Die Schauplätze sind anschaulich beschrieben und mit der Zeit habe ich dann auch die Handlung hineingefunden. Stilistisch hat mir das Buch ganz gut gefallen. Aber durch die größtenteils unsympathischen Charaktere und außerdem einige Längen/ereignisarme Passagen fiel der Spaß beim Lesen leider deutlich geringer aus als anfangs vermutet.
Im Lauf der Geschichte wirft sie außerdem einen Blick in die Vergangenheit weiterer Figuren, wodurch sich eine recht komplexe, vielschichtige Handlung ergibt.
Die Grundidee mit den Erinnerungsreisen ist sehr interessant und wurde durchdacht umgesetzt. Es droht allerdings teilweise Verwirrung inmitten der diversen Zeitebenen und Perspektiven. Besonders auch die vielen Namen und Nebencharaktere machten mir den Einstieg in die Geschichte zusätzlich nicht einfach.
Dazu kommt die Tatsache, dass es für mich außer der taffen, trinkfesten und mit gewissem Humor gesegneten Heldin selbst (sowie vielleicht noch einem Nebencharakter) kaum Sympathieträger in der Geschichte gab. Die depressiv angehauchten Künstlertypen sind einfach nicht mein Fall.
Die Schauplätze sind anschaulich beschrieben und mit der Zeit habe ich dann auch die Handlung hineingefunden. Stilistisch hat mir das Buch ganz gut gefallen. Aber durch die größtenteils unsympathischen Charaktere und außerdem einige Längen/ereignisarme Passagen fiel der Spaß beim Lesen leider deutlich geringer aus als anfangs vermutet.