Unerklärlich, düster, verwirrend
Anfang des 19. Jahrhunderts in Italien trauert eine Frau um ihren Mann, dem Dichter Percy Bysshe Shelley, der im Golf von La Spezia verunglückt sein soll. Die visionäre Spezialagentin Pat Colombari soll klären, ob es sich tatsächlich um einen Unfall handelt und nutzt dafür die Kunst der Erinnerungsreisen. Was erstmal seltsam klingt, ist eine technologische Möglichkeit in das Bewusstsein historischer Persönlichkeiten einzudringen. Das ermöglicht eine eindringliche Reise in die Vergangenheit, in der Mary Shelley, die Schöpferin von Victor Frankenstein, auf die Suche nach den Geistern ihrer Vergangenheit geht. Im Umfeld ihres Mannes spielt auch der rebellische Lord Byron, als bedeutender englischen Lyriker (und sein unheimlicher Keller), eine Rolle. Kann Mary mit Pat die Umstände des Schiffsunglücks aufklären?
Der Autor Oliver Plaschka vermischt wahre Begebenheit, historische Persönlichkeiten und Orte mit einer eindringlichen Fantasievorstellung, die mit unheimlicher Atmosphäre präsentiert wird. Geschrieben ist das Buch sehr bildhaft, weshalb man auf seine Kosten kommt, wenn man es liebt, sich zu gruseln. In vielen Aspekten außergewöhnlich, aber auch unnötig kompliziert und ich habe mich mit der Sprunghaftigkeit schwer getan. Grund könnten die häufigen Wechsel zwischen den Handlungsebenen gewesen sein, da keine klare Abgrenzung erfolgt. Stellenweise war es mir auch zu langatmig, weil kein klarer Handlungsbogen erkennbar war, auch wenn es stets ungewöhnlich und frisch bleibt. Das hat bei mir für einen Dämpfer gesorgt, obwohl ich die Mischung aus Mystery und historischem Kontext mochte. Trotzdem würde ich von dem Buch nicht abraten, besonders, wenn man neugierig auf das Erinnerungsreisen ist und etwas Außergewöhnliches sucht.
Der Autor Oliver Plaschka vermischt wahre Begebenheit, historische Persönlichkeiten und Orte mit einer eindringlichen Fantasievorstellung, die mit unheimlicher Atmosphäre präsentiert wird. Geschrieben ist das Buch sehr bildhaft, weshalb man auf seine Kosten kommt, wenn man es liebt, sich zu gruseln. In vielen Aspekten außergewöhnlich, aber auch unnötig kompliziert und ich habe mich mit der Sprunghaftigkeit schwer getan. Grund könnten die häufigen Wechsel zwischen den Handlungsebenen gewesen sein, da keine klare Abgrenzung erfolgt. Stellenweise war es mir auch zu langatmig, weil kein klarer Handlungsbogen erkennbar war, auch wenn es stets ungewöhnlich und frisch bleibt. Das hat bei mir für einen Dämpfer gesorgt, obwohl ich die Mischung aus Mystery und historischem Kontext mochte. Trotzdem würde ich von dem Buch nicht abraten, besonders, wenn man neugierig auf das Erinnerungsreisen ist und etwas Außergewöhnliches sucht.