Ein Buch mit Potential

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regina1960 Avatar

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Ich war wahnsinnig neugierig auf "Die Geschenke des Winters", geschrieben von der Diplom-Psychologin Dr. Stephanie Fitzgerald. Vor allen Dingen der Denkansatz, wie sich Zusammenspiel von Gehirn, Verhalten und Umwelt gestaltet, und woher "Winterblues" und Erschöpfung kommen, hat mich total gereizt. Denn auch ich stelle fest, dass es jede Menge Menschen in meinem Umfeld gibt, die bereits jetzt ihre Ängste im Sommer äußern, dass bald ja "die dunklen Wintermonate" bevorstehen. Was ich widerum so gar nicht als schrecklich empfinde. Eher ist das für mich eine Zeit, wo ich es gerne wie die Tier- und Pflanzenwelt hält, nämlich erholen, regenerieren um im Frühjahr wieder aufzublühen. Leider muss ich mich dafür manches Mal sogar regelrecht rechtfertigen und war richtig froh, dass die Autorin nämlich genau dies propagiert in ihrer Lektüre, die Zeit positiv für Körper und Geist zu nutzen und sich nicht in planlosem Aktionismus zu verlieren. Ich wäre gespannt, das Buch weiterzulesen. Noch hat es mir nicht allzu viel Neues verraten. Geschrieben ist es gut, wobei es an manchen Stellen etwas wiederholend wirkt. Das Cover in schönem Blau ist angenehm ruhig und gefällt mir mit dem aussagekräftigen Titel, dass der Winter ein Geschenk ist, richtig gut. Insgesamt wäre ich aber neugierig, dass Gesamtwerk zu lesen, um mir ein wirklich aussagekräftiges Urteil zu erlauben, dafür war mir die Leseprobe definitiv zu kurz.