Ein versöhnlicher Blick auf den Winter
Die Grundidee von »Die Geschenke des Winters« hat mir sehr gut gefallen: dem Winter positiver zu begegnen, sich bewusst auf ihn einzustellen und durch Vorbereitung dafür zu sorgen, diese Jahreszeit als Zeit der Ruhe zu genießen. Besonders angesprochen hat mich der Gedanke, wieder stärker im Einklang mit der Natur zu leben und die Signale von weniger Licht und Wärme ernst zu nehmen. Während sich Tiere und Pflanzen an den Winter anpassen, versuchen wir Menschen oft unseren Alltag ohne jegliche Anpassungen beizubehalten - mit logischerweise mäßigem Erfolg...
Viele Ansätze fand ich durchaus überzeugend, einige Ausschweifungen waren mir allerdings zu esoterisch. Aus Beobachtungen der Natur werden teilweise direkte Rückschlüsse auf uns Menschen gezogen. Wir sind jedoch weder Pflanzen noch Hühnerküken. Mit gesundem Menschenverstand lässt sich meiner Meinung nach auch ohne solche Übertragungen herausfinden, was uns guttut und weiterbringt.
Außerdem empfand ich manche Empfehlungen als widersprüchlich. Einerseits soll man sich der ruhigeren Winterzeit anpassen und akzeptieren, weniger Energie zu haben, andererseits wird etwa gezieltes Krafttraining empfohlen. Einmal sollen wir unsere Gedanken gezielt steuern, um nicht in negatives Grübeln zu rutschen, dann wieder täglich eine Viertelstunde zum Sich-Sorgen-Machen einplanen. Das wirkte auf mich eher zufällig und durcheinander.
Trotzdem habe ich auch vieles gefunden, das ich für mich mitnehmen werde und gebe dem Buch deshalb vier Sterne.
Viele Ansätze fand ich durchaus überzeugend, einige Ausschweifungen waren mir allerdings zu esoterisch. Aus Beobachtungen der Natur werden teilweise direkte Rückschlüsse auf uns Menschen gezogen. Wir sind jedoch weder Pflanzen noch Hühnerküken. Mit gesundem Menschenverstand lässt sich meiner Meinung nach auch ohne solche Übertragungen herausfinden, was uns guttut und weiterbringt.
Außerdem empfand ich manche Empfehlungen als widersprüchlich. Einerseits soll man sich der ruhigeren Winterzeit anpassen und akzeptieren, weniger Energie zu haben, andererseits wird etwa gezieltes Krafttraining empfohlen. Einmal sollen wir unsere Gedanken gezielt steuern, um nicht in negatives Grübeln zu rutschen, dann wieder täglich eine Viertelstunde zum Sich-Sorgen-Machen einplanen. Das wirkte auf mich eher zufällig und durcheinander.
Trotzdem habe ich auch vieles gefunden, das ich für mich mitnehmen werde und gebe dem Buch deshalb vier Sterne.