Ein emotionales Spiel zwischen kühler Vernunft und dem großen Glück.

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fönbo Avatar

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Debra Curtis fesselt in "Die Gesetze von Liebe und Logik" durch eine Protagonistin, die ihr Leben logisch strukturiert, aber emotional überrumpelt wird. Dieser rationale Ansatz kollidiert wunderbar mit den unvorhersehbaren Wendungen, die der Alltag für sie bereithält.

Der leichtfüßige Schreibstil überzeugt ebenso wie authentische Dialoge, die den Kampf zwischen Verstand und Gefühl unterhaltsam darstellen.

Gelungen ist die charmante Hinterfragung von Selbstkontrolle, während die Atmosphäre eine angenehme Intimität vermittelt. Sie wirkt trotz der analytischen Denkweise der Heldin sehr warmherzig und einladend.

Die Leseprobe bietet eine gelungene Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit, die sofort eine Verbindung zur Hauptfigur herstellt.

Die philosophische Frage, ob man Liebe überhaupt berechnen kann, bildet einen tollen roten Faden. Man möchte nach dem Ende der Probe unbedingt wissen, ob die Logik am Ende doch den Kürzeren zieht. Die Mischung aus klugem Wortwitz und emotionaler Tiefe macht das Buch zu einer perfekten Wohlfühllektüre.

Curtis beweist hier eindrucksvoll, dass das Herz sich eben nicht an mathematische Formeln hält.