Dramatisch und traurig

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danielae Avatar

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Aufgewachsen in einer religiösen, aber fortschrittlich Familie, sucht Lilly schon früh ihren Platz im Leben. Als ihr erster Freund, der im ganzen Buch „der Junge“ genannt wird, einen Klassenkameraden so schwer verprügelt, dass dieser behindert bleibt, weil er denkt, dass dieser Lilly, die betrunken auf einer Party war, vergewaltigt hat, gerät ihr Leben aus den Fugen.

Während der Junge ins Gefängnis kommt, fehlt lange Jahre, versucht Lilly, ihr Leben weiterzuleben, und schafft es schließlich nach Jahren, sich von der Hoffnung auf ein Leben mit dem Jungen nach dessen Gefängnisstrafe, zu lösen. Sie lernt in Ornithologen, Marshall kennen, der um sie wirbt und den sich schließlich heiratet. Doch den Jungen sie nie ganz.
Dramatisch, traurig und sehr emotional schreibt Debra Curtis über Jugendliebe, Gefühle, die irgendwie nie, ganz weggehen, schlechtes Gewissen und Selbstvorwürfe. Wir begleiten Lilly durch die Jugend, über das junge Erwachsenenleben, bis hin zu den Sechzigern, und schauen tief in ihre Emotionen und insbesondere ihre Selbstvorwürfe und Selbst Zweifel.
Ein schönes Buch!