Dualität
Lily und ihre Schwester Jane wachsen in der 1960er und -70er Jahren in Portsmouth, Rhode Island wohlbehütet bei ihrem Vater, der Lehrer an einem von Benediktinermönchen gegründetem Jungeninternat ist, und ihrer Mutter, die zwar Hausfrau, aber sehr belesen und gebildet ist und die Frauenbewegung unterstützt, auf.
Von ihren Eltern lernen sie schon früh, sich für die Wahrheit einzusetzen, kein Blatt vor den Mund zu nehmen und ihre eigene Bildung voranzutreiben. Beide sind begabt, doch Jane ist ein Mathematikgenie. Der frühe Tod der Mutter beeinträchtigt beide.
Lily verliebt sich später in der Highschool in einen ihrer Kommilitonen und plant ihr Leben mit ihm, doch ein erschütternder Vorfall wirft alle Pläne über den Haufen.
Viel später heiratet Lily einen älteren Ornithologen und findet mit ihm ihr Glück. Ihre alte Jugendliebe kann sie jedoch nicht vergessen.
Diese so „normale“ Liebesgeschichte ist mitreißend geschrieben und verfolgt mehrere Stränge, denn nicht nur Lily als die authentische Hauptprotagonisten wird kontinuierlich begleitet, sondern auch immer wieder Jane, der Jugendfreund (, der bis zum Ende des Buches keinen Vornamen erhält) und andere Nebenfiguren, die für Lily wichtig sind.
Gekonnt streut die Autoren auch verschiedene Wissensgebiete sehr interessant mit ein, wie z. B. Mathematik, Physik, Literatur und Ornithologie, u. v. m. Es wird nie langweilig, dieses Buch zu lesen.
Der Titel ist Programm, denn Lily erlebt beides – Liebe und Logik – sehr intensiv. Und so greift dieses Zitat auf der letzten Seite des Buches Lilys gesamte Biografie bis dahin auf: „Ihr ganzes Leben hindurch war Lily mit den Gesetzen von Liebe und Logik konfrontiert worden; sie hatte intuitiv verstanden, dass der Unterschied darin bestand, dass die Liebe das Unmögliche zuließ.
Sie war in der Dualität des Lebens gefangen gewesen – in den scheinbaren Widersprüchen – zwischen Liebe und Verlust, zwischen Glauben und Wissenschaft, und ganz besonders zwischen Dunkel und Licht.“ (S. 341)
Dieses Romandebüt der Autorin im Gewand einer Liebesgeschichte ist ein außergewöhnlich interessantes, stimmig geschriebenes, sehr lesenswertes Buch!
Von ihren Eltern lernen sie schon früh, sich für die Wahrheit einzusetzen, kein Blatt vor den Mund zu nehmen und ihre eigene Bildung voranzutreiben. Beide sind begabt, doch Jane ist ein Mathematikgenie. Der frühe Tod der Mutter beeinträchtigt beide.
Lily verliebt sich später in der Highschool in einen ihrer Kommilitonen und plant ihr Leben mit ihm, doch ein erschütternder Vorfall wirft alle Pläne über den Haufen.
Viel später heiratet Lily einen älteren Ornithologen und findet mit ihm ihr Glück. Ihre alte Jugendliebe kann sie jedoch nicht vergessen.
Diese so „normale“ Liebesgeschichte ist mitreißend geschrieben und verfolgt mehrere Stränge, denn nicht nur Lily als die authentische Hauptprotagonisten wird kontinuierlich begleitet, sondern auch immer wieder Jane, der Jugendfreund (, der bis zum Ende des Buches keinen Vornamen erhält) und andere Nebenfiguren, die für Lily wichtig sind.
Gekonnt streut die Autoren auch verschiedene Wissensgebiete sehr interessant mit ein, wie z. B. Mathematik, Physik, Literatur und Ornithologie, u. v. m. Es wird nie langweilig, dieses Buch zu lesen.
Der Titel ist Programm, denn Lily erlebt beides – Liebe und Logik – sehr intensiv. Und so greift dieses Zitat auf der letzten Seite des Buches Lilys gesamte Biografie bis dahin auf: „Ihr ganzes Leben hindurch war Lily mit den Gesetzen von Liebe und Logik konfrontiert worden; sie hatte intuitiv verstanden, dass der Unterschied darin bestand, dass die Liebe das Unmögliche zuließ.
Sie war in der Dualität des Lebens gefangen gewesen – in den scheinbaren Widersprüchen – zwischen Liebe und Verlust, zwischen Glauben und Wissenschaft, und ganz besonders zwischen Dunkel und Licht.“ (S. 341)
Dieses Romandebüt der Autorin im Gewand einer Liebesgeschichte ist ein außergewöhnlich interessantes, stimmig geschriebenes, sehr lesenswertes Buch!