Eine schicksalhafte Nacht
Wir beobachten zwei Schwestern, Lily und Jane, und ihr Aufwachsen im Amerika der Siebziger, geprägt von Rassentrennung, Protest und Unruhen an den Highschools, Polizeigewalt, Vietnamkrieg und Demonstrationen.
Ihre Mutter erzieht die Töchter zu Logik und kritischem Denken, doch sie stirbt früh an Brustkrebs.
Die ältere Lily ist eher religiös und mystisch angehaucht, brav und konventionell, hat einen festen Freund, ihre erste Liebe von der Highschool, muss trotzdem einiges durchmachen - Abtreibung, Vergewaltigung ... Eine schicksalhafte Nacht stellt die Weichen für spätere Ereignisse und erschüttert das Leben mehrerer Menschen. (Ihr Freund geht für die Rache am Täter für Jahre ins Gefängnis, und seine Karriere als Footballstar ist am Ende. Der Täter ist für den Rest seines Lebens schwerbehindert) Lily arbeitet später an einer Universität, lernt ihren Professor und seine vornehme Familie kennen. Bei ihrer Heirat betritt sie eine andere Welt. Das Geheimnis, das sie schwer bedrückt, verschweigt sie. Die erste Liebe kann sie nie vergessen, er schreibt ihr Briefe, man trifft sich später heimlich.
Die jüngere Jane ist rebellisch und nimmt das Leben leicht. Obwohl sie ein Stipendium erhält, schmeißt sie das Studium erst mal hin. Obwohl sie es später abschließt, nimmt sie nur nur einen Aushilfsjob als Kellnerin an und beschäftigt sich in ihrer freien Zeit mit mathematischen Rätseln, Teilchenphysik und naturwissenschaftlichen Fragestellungen. Drogen und Alkohol spielen eine große Rolle in ihrem Leben und bestimmen letztendlich auch ihr Schicksal.
Erst gegen Ende des Buches stellt sich heraus, was in jener Nacht, die das Leben mehrerer Menschen zerstört hat, wirklich geschah. Lily brütet über die Sinnlosigkeit der tragischen Ereignisse und hat Schuldgefühle. Sie wendet sich wieder mehr der Religion zu, die ihr Trost verschafft.
Beide Schwestern sind ihr Leben lang im Konflikt - zerrissen zwischen Glauben und Wissenschaft. Die eine Schwester nimmt ein tragisches Ende - vorhersehbar. Für die andere ergibt sich nach den ganzen Irrungen und Wirrungen eine Hoffnung. Als der eine Mann aus ihrem Leben verschwindet - ich sage nicht, wie - ergibt sich für sie eine neue Art Freiheit.
Oft erscheinen mir die Gedankengänge sprunghaft und Ereignisse zusammenhanglos. Vielleicht sind auch manche Entscheidungen für mich schwer nachvollziehbar, weil mir die US-amerikanische Lebensweise fremd ist.
Insgesamt ist das Buch von Debra Curtis jedoch interessant zu lesen.
Ihre Mutter erzieht die Töchter zu Logik und kritischem Denken, doch sie stirbt früh an Brustkrebs.
Die ältere Lily ist eher religiös und mystisch angehaucht, brav und konventionell, hat einen festen Freund, ihre erste Liebe von der Highschool, muss trotzdem einiges durchmachen - Abtreibung, Vergewaltigung ... Eine schicksalhafte Nacht stellt die Weichen für spätere Ereignisse und erschüttert das Leben mehrerer Menschen. (Ihr Freund geht für die Rache am Täter für Jahre ins Gefängnis, und seine Karriere als Footballstar ist am Ende. Der Täter ist für den Rest seines Lebens schwerbehindert) Lily arbeitet später an einer Universität, lernt ihren Professor und seine vornehme Familie kennen. Bei ihrer Heirat betritt sie eine andere Welt. Das Geheimnis, das sie schwer bedrückt, verschweigt sie. Die erste Liebe kann sie nie vergessen, er schreibt ihr Briefe, man trifft sich später heimlich.
Die jüngere Jane ist rebellisch und nimmt das Leben leicht. Obwohl sie ein Stipendium erhält, schmeißt sie das Studium erst mal hin. Obwohl sie es später abschließt, nimmt sie nur nur einen Aushilfsjob als Kellnerin an und beschäftigt sich in ihrer freien Zeit mit mathematischen Rätseln, Teilchenphysik und naturwissenschaftlichen Fragestellungen. Drogen und Alkohol spielen eine große Rolle in ihrem Leben und bestimmen letztendlich auch ihr Schicksal.
Erst gegen Ende des Buches stellt sich heraus, was in jener Nacht, die das Leben mehrerer Menschen zerstört hat, wirklich geschah. Lily brütet über die Sinnlosigkeit der tragischen Ereignisse und hat Schuldgefühle. Sie wendet sich wieder mehr der Religion zu, die ihr Trost verschafft.
Beide Schwestern sind ihr Leben lang im Konflikt - zerrissen zwischen Glauben und Wissenschaft. Die eine Schwester nimmt ein tragisches Ende - vorhersehbar. Für die andere ergibt sich nach den ganzen Irrungen und Wirrungen eine Hoffnung. Als der eine Mann aus ihrem Leben verschwindet - ich sage nicht, wie - ergibt sich für sie eine neue Art Freiheit.
Oft erscheinen mir die Gedankengänge sprunghaft und Ereignisse zusammenhanglos. Vielleicht sind auch manche Entscheidungen für mich schwer nachvollziehbar, weil mir die US-amerikanische Lebensweise fremd ist.
Insgesamt ist das Buch von Debra Curtis jedoch interessant zu lesen.