Facetten der Liebe und die Unwägbarkeiten des Lebens
Das Cover von “Die Gesetze von Liebe und Logik“ von Debra Curtis ist sehr interessant. In abgestimmt, homogenem Farbspiel ist ein Paar zusehen, das sich an den Händen hält und das miteinander im Austausch zu stehen scheint. Bei mir hat diese Darstellung gleich viele Fragen geweckt und dazu angeregt, diese Szene ganz genau zu betrachten. Sie lädt ein und macht neugierig, was ich sehr verlockend finde.
Die Geschichte selber erzählt von Lily, die in ihrer Jugend ihre große Liebe findet und sich sicher ist, dass diese für immer halten wird. Doch ein tragisches Erlebnis verändert alles und auch die Beziehung der beiden zerbricht. Jahre später findet Lily ein Zuhause in der Liebe zu ihrem Ehemann, dem Ornithologen Marshall, doch die Erinnerungen und die Sehnsucht nach ihrer Jugendliebe lassen Lily nie ganz los…
Debra Curtis erzählt in diesem Buch keine rosa-rote Liebesgeschichte, die von Schmetterlingen wimmelt, sondern eine Geschichte aus den verschiedensten Facetten dieses großen Gefühls, gepaart mit Verlust, Sehnsucht, den äußeren Einwirkungen auf den Lebensverlauf und begleitet von Beständigkeit, Sicherheit und Leidenschaft. Sie stellt große Fragen und lässt uns LeserInnen sehr intensiv eintauchen in die Antworten, die sich die ProtagonistInnen dieser Geschichte erarbeiten. Die Figuren wirken auf mich authentisch, lebensnah und nahbar. Ich kann mich gut in sie hineinversetzen und durch die Tatsache, dass wir sie über einen langen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten begleiten dürfen, entspinnt sich auch eine unglaubliche Tiefe und Nähe zu ihnen sowie eine faszinierende Entwicklung und Dynamik. Die Charaktere zeigen sympathische Schwächen und Stärken und ich fand es sehr interessant, wie die Familien- und Freundesgemeinschaften sich in dieser Geschichte beeinflussen.
„Die Gesetze von Liebe und Logik“ ist kein lautes und dramatisches Buch, obwohl es durchaus sehr tragische Momente gibt, sondern die Geschichte ist von eher leisen und realistischen Tönen geprägt. Die Autorin zeigt einen Schreibstil, der sich gut lesen lässt, der jedoch zeitweise auf Grund der teils wissenschaftlichen Themen und komplexen Zusammenhängen auch durchaus anspruchsvoll daherkommt. Immer wieder gab es Textstellen, die mich zum Nachdenken angeregt haben und auch außerhalb der Lektürezeiten hat mich die Geschichte – im positiven Sinne - beschäftigt, was ich sehr mag.
Irritiert hat mich dagegen, dass die Jugendliebe von Lily durchweg mit der Umschreibung „der Junge“ betitelt wird und er nie wirklich einen Namen erhält. Mir erschließt sich dieses Vorgehen nicht und zu Beginn fand ich es wirklich befremdlich, mit der Zeit habe ich mich jedoch gut daran gewöhnt und es hat meinen Lesegenuss nicht mehr beeinträchtigt.
„Die Gesetzen von Liebe und Logik“ ist ein beeindruckendes und nachwirkendes Buch, das viele große Fragen aufwirft, zum Nachdenken anregt und eine anregende Lesezeit schenkt. Ich empfehle es sehr gerne weiter und wünsche ganz viel Freude beim Lesen!
Die Geschichte selber erzählt von Lily, die in ihrer Jugend ihre große Liebe findet und sich sicher ist, dass diese für immer halten wird. Doch ein tragisches Erlebnis verändert alles und auch die Beziehung der beiden zerbricht. Jahre später findet Lily ein Zuhause in der Liebe zu ihrem Ehemann, dem Ornithologen Marshall, doch die Erinnerungen und die Sehnsucht nach ihrer Jugendliebe lassen Lily nie ganz los…
Debra Curtis erzählt in diesem Buch keine rosa-rote Liebesgeschichte, die von Schmetterlingen wimmelt, sondern eine Geschichte aus den verschiedensten Facetten dieses großen Gefühls, gepaart mit Verlust, Sehnsucht, den äußeren Einwirkungen auf den Lebensverlauf und begleitet von Beständigkeit, Sicherheit und Leidenschaft. Sie stellt große Fragen und lässt uns LeserInnen sehr intensiv eintauchen in die Antworten, die sich die ProtagonistInnen dieser Geschichte erarbeiten. Die Figuren wirken auf mich authentisch, lebensnah und nahbar. Ich kann mich gut in sie hineinversetzen und durch die Tatsache, dass wir sie über einen langen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten begleiten dürfen, entspinnt sich auch eine unglaubliche Tiefe und Nähe zu ihnen sowie eine faszinierende Entwicklung und Dynamik. Die Charaktere zeigen sympathische Schwächen und Stärken und ich fand es sehr interessant, wie die Familien- und Freundesgemeinschaften sich in dieser Geschichte beeinflussen.
„Die Gesetze von Liebe und Logik“ ist kein lautes und dramatisches Buch, obwohl es durchaus sehr tragische Momente gibt, sondern die Geschichte ist von eher leisen und realistischen Tönen geprägt. Die Autorin zeigt einen Schreibstil, der sich gut lesen lässt, der jedoch zeitweise auf Grund der teils wissenschaftlichen Themen und komplexen Zusammenhängen auch durchaus anspruchsvoll daherkommt. Immer wieder gab es Textstellen, die mich zum Nachdenken angeregt haben und auch außerhalb der Lektürezeiten hat mich die Geschichte – im positiven Sinne - beschäftigt, was ich sehr mag.
Irritiert hat mich dagegen, dass die Jugendliebe von Lily durchweg mit der Umschreibung „der Junge“ betitelt wird und er nie wirklich einen Namen erhält. Mir erschließt sich dieses Vorgehen nicht und zu Beginn fand ich es wirklich befremdlich, mit der Zeit habe ich mich jedoch gut daran gewöhnt und es hat meinen Lesegenuss nicht mehr beeinträchtigt.
„Die Gesetzen von Liebe und Logik“ ist ein beeindruckendes und nachwirkendes Buch, das viele große Fragen aufwirft, zum Nachdenken anregt und eine anregende Lesezeit schenkt. Ich empfehle es sehr gerne weiter und wünsche ganz viel Freude beim Lesen!