Insgesamt zufriedenstellend
"Wir versuchen oft, unser Leben perfekt zu berechnen, um uns vor Enttäuschungen zu schützen. Doch die schönsten Geschichten entstehen meistens genau dort, wo die Logik aufhört."
Was wäre, wenn? Manchmal reicht ein einziger Moment, der alles verändert, und wir blicken zurück und fragen uns - Ist das Leben wirklich eine Kette von logischen Ursachen und Wirkungen oder regiert letztlich doch der Zufall?
"Das Leben wurde auf Sternen geboren"
Wir lesen die Geschichte von Lilly und ihrer Schwester Jane, die mit einer katholisch-feministischen Mutter und einem konservativen, genügsamen Vater in einem kleinen Ort an der Ostküste aufwachsen.
Bereits seit ihrer frühen Schulzeit wird Lily von dem 'Jungen' begleitet, ein Pseudonym, das er während des gesamten Buches behält. Mit ihm erlebt sie das erste Verliebtsein, das sich zu einer tiefen, unerschütterlichen Liebe entwickelt. Beide sind fest davon überzeugt, sich niemals voneinander abzuwenden. Bis zu jener Nacht, die ihr Schicksal besiegelt und nach der nichts mehr ist, wie es einmal war.
Die eigentlich ziemlich taffe, aber auch impulsive Jane rutscht in die Drogenabhängigkeit ab und versucht immer wieder, den Boden unter den Füßen zurückzugewinnen. Schlussendlich ist es der Zusammenhalt mit ihrer Schwester, der ihr immer wieder den Mut gibt, einen neuen Lebensversuch zu wagen.
Während dieser Zeit lernt Lily ihren zukünftigen Mann Marshall kennen, ein liebevoller und empathischer Mann, der Lily fortan ein gutes Gefühl vermittelt und zu ihrem Ruhepol wird.
Aber trotz allem und über Jahrzehnte hinweg kann Lily ihre Jugendliebe nicht vergessen – und immer wieder begegnen sich ihre Lebenslinien.
Zwischen Loyalität, Leidenschaft und tiefer Verbundenheit kämpft Lily mit Schuldgefühlen und muss einen inneren Entschluss fassen.
Ich war tatsächlich kurz davor, dieses Buch abzubrechen. Ich habe unglaublich lange gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden, was für mich hauptsächlich am etwas ungewöhnlichen Schreibstil lag. Die Sätze sind kurz und abgehackt, oft ohne jegliche Intensität. Sätze wie "sie erzählte dem Jungen, dass sie schwanger war..." hatten mich eher verdutzt. Dadurch verlor die Geschichte für mich an Tiefe, und die Protagonisten blieben mir emotional etwas fern.
Dennoch nahm die Geschichte irgendwann einen schönen Verlauf, wodurch ich insgesamt ein zufriedenstellendes Leseerlebnis hatte. 🙂
Die feministische Denkweise der Mutter im ersten Teil des Buches fand ich sehr erfrischend.
Was wäre, wenn? Manchmal reicht ein einziger Moment, der alles verändert, und wir blicken zurück und fragen uns - Ist das Leben wirklich eine Kette von logischen Ursachen und Wirkungen oder regiert letztlich doch der Zufall?
"Das Leben wurde auf Sternen geboren"
Wir lesen die Geschichte von Lilly und ihrer Schwester Jane, die mit einer katholisch-feministischen Mutter und einem konservativen, genügsamen Vater in einem kleinen Ort an der Ostküste aufwachsen.
Bereits seit ihrer frühen Schulzeit wird Lily von dem 'Jungen' begleitet, ein Pseudonym, das er während des gesamten Buches behält. Mit ihm erlebt sie das erste Verliebtsein, das sich zu einer tiefen, unerschütterlichen Liebe entwickelt. Beide sind fest davon überzeugt, sich niemals voneinander abzuwenden. Bis zu jener Nacht, die ihr Schicksal besiegelt und nach der nichts mehr ist, wie es einmal war.
Die eigentlich ziemlich taffe, aber auch impulsive Jane rutscht in die Drogenabhängigkeit ab und versucht immer wieder, den Boden unter den Füßen zurückzugewinnen. Schlussendlich ist es der Zusammenhalt mit ihrer Schwester, der ihr immer wieder den Mut gibt, einen neuen Lebensversuch zu wagen.
Während dieser Zeit lernt Lily ihren zukünftigen Mann Marshall kennen, ein liebevoller und empathischer Mann, der Lily fortan ein gutes Gefühl vermittelt und zu ihrem Ruhepol wird.
Aber trotz allem und über Jahrzehnte hinweg kann Lily ihre Jugendliebe nicht vergessen – und immer wieder begegnen sich ihre Lebenslinien.
Zwischen Loyalität, Leidenschaft und tiefer Verbundenheit kämpft Lily mit Schuldgefühlen und muss einen inneren Entschluss fassen.
Ich war tatsächlich kurz davor, dieses Buch abzubrechen. Ich habe unglaublich lange gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden, was für mich hauptsächlich am etwas ungewöhnlichen Schreibstil lag. Die Sätze sind kurz und abgehackt, oft ohne jegliche Intensität. Sätze wie "sie erzählte dem Jungen, dass sie schwanger war..." hatten mich eher verdutzt. Dadurch verlor die Geschichte für mich an Tiefe, und die Protagonisten blieben mir emotional etwas fern.
Dennoch nahm die Geschichte irgendwann einen schönen Verlauf, wodurch ich insgesamt ein zufriedenstellendes Leseerlebnis hatte. 🙂
Die feministische Denkweise der Mutter im ersten Teil des Buches fand ich sehr erfrischend.