Liebe ist nicht logisch und kennt keine Gesetze

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Der Debütroman "Die Gesetze von Liebe und Logik" von Debra Curtis ist im Ullstein Verlag erschienen und wurde von Susanne Höbel aus dem Amerikanischen übersetzt.
Juli und ihre Schwester Jane wachsen an der Ostküste in einem intaktem Elternhaus auf. Der Vater ist Lehrer an einem Internat für Jungen. Die Mutter ist Hausfrau, Katholikin und Feministin. Sie versucht ihre Töchter zu selbstbewusste junge Frauen zu erziehen. Als Juli und Jane ins Teenageralter kommen, stirbt die Mutter, was insbesondere für Jane ein harter Schlag ist. Auf der Highschool lernt Juli den "Jungen" kennen. Die beiden verlieben sich und für die beiden steht fest, dass sie heiraten. Doch dann ist da eines Abends diese Party, die alles verändert. Jahre später heiratet Juli den Ornithologen Marshall. Sie führen eine gute Ehe, aber als Juli dem "Jungen" wieder begegnet, wird ihr Gefühlsleben auf den Kopf gestellt. Erst eine niederschmetternde Diagnose und der unerwartete Tod von Jane lassen Juli erkennen, dass die Liebe weder einem Gesetz noch einer Logik folgt.
Die Geschichte spielt von 1967 bis 2007 und wird in lockerer, chronologischer Abfolge, mit vereinzelten Rückblicken, erzählt. Auffällig ist der Schreibstil der Autorin. Es besteht immer wieder eine gewisse Distanz zu den Protagonisten, die dann aber auch wieder verschwindet. Interessant ist, dass der "Junge" nie namentlich genannt wird. Debra Curtis hat mit ihrem Debütroman frischen Wind auf den Buchmarkt gebracht und ich bin auf weitere Romane von ihr gespannt.