Lily und der Junge ohne Namen

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luna66 Avatar

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Der Klappentext verspricht eine „großartige, fesselnde Liebesgeschichte“, einen Roman über eine große Liebe, welche fünf Jahrzehnte überdauert und von Sehnsucht und Verlust geprägt ist.

Für mich konnte dieses Buch seine Versprechen leider nicht ganz einlösen. Auch wenn der Plot durchaus reizvoll ist: Lily und ein Junge ( der aus unerfindlichen Gründen keinen Namen erhält ) verleben ihre Jugend in einem kleinen Ort an der Ostküste der USA und verlieben sich ineinander. Sie planen eine gemeinsame Zukunft, aber ein furchtbares Ereignis vereitelt diese Pläne. Lily kann ihre Jugendliebe nicht vergessen und stellt sich die Frage ob man nicht auch zwei Männer gleichzeitig lieben kann.

Leider konnte mich Lilys Geschichte nicht wirklich fesseln, es gelang mir nicht zu den spröden Protagonisten eine Verbindung herzustellen, das galt auch für Lilys Schwester Jane, welche vom Leben komplett aus der Bahn geworfen wurde. Ich empfand den Schreibstil auch als etwas langatmig und distanziert und so habe ich mich doch recht mühselig bis zum Ende des Buches durchgearbeitet.

Die Danksagung fand ich wiederum sehr berührend!