Schönes Debüt

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honeymilky Avatar

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Eine bemerkenswerte Coming-of-Age-Geschichte über die Komplexität von Liebe und Verlust und darüber, wie schnell sich das Leben verändern kann. Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet, ihre Schwächen liebenswert. Während die meisten Liebesgeschichten die Extreme schildern, erzählt Autorin Debra Curtis eine bittersüße Geschichte, die auch die Grautöne dazwischen zeigt.
Lilys Geschichte hat mich von den ersten Seiten an gefesselt. Die Dreiecksbeziehung ist packend, aber es war die Schwesterbeziehung, die mich zutiefst berührt hat. Ihre Bindung ist gleichzeitig stark und zerbrechlich und trug die Geschichte weit mehr als die Liebesgeschichte selbst.
Es gab Momente, in denen ich die akademischen Details etwas langatmig fand, und einige Wendungen wirkten etwas konstruiert. Doch der emotionale Kern ist stark. Es ist eine charaktergetriebene Erzählung, die sich mehr für das Innenleben der Figuren als für große Überraschungen interessiert. Sie wirft leise, unbequeme Fragen auf: Geben wir uns mit dem Nötigsten zufrieden? Treffen wir weise Entscheidungen? Kann Vernunft jemals die Liebe vollständig überwinden?
Wenn man sich zu nachdenklichen Romanen über Schwestern, Trauer und die Nachwirkungen der ersten Liebe hingezogen fühlen, ist dies ein äußerst gelungenes Debüt.