Mollis erstes Abenteuer in der Menschenwelt

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sturmtatze Avatar

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Zum Inhalt:
Alle guten Feen lieben Zuckerwatte und bringen durch ihr glockenhelles Lachen alle um sich herum dazu, selbst zu lachen. Nur Molli nicht. Denn ihr Lachen klingt eher wie eine rostige Fahrradklingel, und auch sonst unterscheidet sich Molli von den anderen guten Feen. Denn sie liebt es, verbotene Bücher mit all den Abenteuern zu lesen, und würde gerne mal wie eine der Heldinnen in einem der Bücher Zwiebelsuppe essen. Schließlich kann das einer Fee nicht schaden, oder doch? Als sie dann trotz eines missglückten Zaubers doch noch die Erlaubnis erhält, in die Menschenwelt zu reisen, sorgt sie auch dort mit ihrer Art für Chaos. Zwar wurde ihr als Aufpasser der Wandelwicht Pepito in Gestalt eines Königspudels mitgeschickt, aber selbst der kann nichts gegen Mollis Art tun, ihren Auftrag so zu verstehen, wie sie es möchte.

Meine Meinung:
Molli ist mal eine andere Art von Fee. Sie ist zwar schon herzlich und möchte anderen helfen. Dennoch sehnt sie sich nach Abenteuern, möchte neue Dinge entdecken und ausprobieren und legt ihre Aufgaben so aus, wie es ihr passt. Dies sorgt für Chaos und bringt sie viele Male in Schwierigkeiten. Ich fand es erfrischend, dass Molli nicht dem üblichen Klischee einer Fee entsprach, neugierig ist und etwas verändern möchte. Dennoch ging mir ihre andauernde Langeweile und schlechte Laune irgendwann einfach nur noch auf den Keks. Denn sie findet so gut wie alles langweilig und bekommt davon schlechte Laune. Ebenso motzt und stichelt der Wandelwicht Pepito die ganze Zeit nur herum. Zwar soll dies zu den Charakterzügen eines Wandelwichtels gehören. Dennoch wirkte es auf mich einfach übertrieben. Einzig die daraus entstandenen Dialoge zwischen Molli und Pepito haben die ganze Sache ein wenig herausgerissen. Denn diese sorgen schon für einige Lacher und lockern dadurch die Handlung auf.
Mollis Abenteuer in der Menschenwelt und die durch ihre Unwissenheit entstehenden Missverständnisse sorgen für lustige und spannende Situationen. So erlebt Molli doch noch ihr erstes Abenteuer, was sie sich so sehr gewünscht hat und das doch anders ist, als in den Büchern, die sie gelesen hat. Ich habe Molli jedenfalls gerne auf ihrem turbulenten Abenteuer begleitet, war gespannt, wie sie die Schwierigkeiten, in die sie sich selbst bringt, meistern wird, und was sie alles erleben wird.

Fazit:
Eine spannende Geschichte über eine Fee, die anders ist als alle anderen Feen. Mir hat es gefallen, dass Molli nicht dem typischen Bild einer Fee entsprach, gerne neue Dinge ausprobiert und etwas verändern möchte. Dennoch war mir ihre andauernde Langeweile und schlechte Laune, ebenso wie Pepitos Gemotze und Gestichel, zu viel. Herausgerissen haben es ein wenig die Dialoge zwischen Molli und Pepito, die lustig waren. Ich habe Molli dennoch gerne auf ihrem Abenteuer in der Menschenwelt begleitet und war gespannt, was sie dort alles erleben würde.