Süße Geschichte mit kleinen Schwächen

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reishimura Avatar

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Emma Flint hat mit diesem Buch einen zauberhaften Auftaktband für ihre Reihe geschaffen. Das Buch kann zwar nicht vollständig überzeugen, bietet aber ein paar vergnügliche Stunden Lesespaß.

Da die Lieblingsfarbe des kleinen Lesers Lila bzw. Violett ist, hat das Cover natürlich sofort unsere Aufmerksamkeit erregt. Da es in diesem Buch um Feen geht war ich ein wenig skeptisch ob es das richtige Buch für ihn sein würde. Feen gehören nicht unbedingt zu seinen Lieblingsthemen.

Die Feenwelt war genauso, wie wir uns vorgestellt haben. Bunt, voller Glitzer und guter Laune. Es gibt jede Menge Zucker zu essen, alle sind immer gut drauf und halten sich an alle Regeln. Klingt auf den ersten Blick nicht besonders spannend. Glücklicherweise gibt es Molli, die etwas andere Fee, die alles auf den Kopf stellt und salopp gesagt, Leben in die Bude bringt.

Mollis Charakter hat uns besonders gut gefallen, da sie aus dem Feen-Einheitsbrei heraussticht. Sie hat Ecken und Kanten und rebelliert gegen die Regeln. Anders als der Titel vermuten lässt, würde ich nicht behaupten, dass sie wirklich schlechte Laune hat, sie ist eben einfach nur ein wenig anders.
Der Wandelwicht Pepito war ein zweites Highlight in diesem Buch. Dieser Charakter hat uns sehr überrascht und uns immer wieder zum Lachen gebracht. Humor ist sowieso ein gutes Stichwort. Denn dieser ist ein wichtiger Teil der Geschichte. Leider muss ich sagen, dass er an manchen Stellen ein wenig zu flach daherkam und zu gewollt war.

Das Ende konnte uns dann auch nicht wirklich überzeugen. Dieses kam ein wenig zu abrupt. Außerdem fand ich es ein wenig seltsam, dass es für Molli keine größeren Konsequenzen gab.

Das empfohlene Lesealter finde ich mit acht Jahren ein wenig hochgegriffen und würde das Buch eher ab sechs Jahren empfehlen. Aufgrund der angenehmen Kapitellänge kann das Buch auch als Vorlesebuch für Kinder ab vier Jahren verwendet werden. Natürlich nur, wenn die Kinder bereits Erfahrungen mit Büchern dieser Länge haben.