witzig und zauberhaft

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robberta Avatar

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Die gute Fee mit der schlechten Laune von Emma Flint
Gute Feen sind die allerfröhlichsten Wesen. Sie essen Zuckerwatte zum Frühstück, streuen Glitzer und verbreiten mit ihrem ansteckenden Glockenlachen überall nichts als Freude. Das ist für alle guten Feen die einfachste Sache der Welt. Bis auf eine: Molli. Ihr Lachen klingt nicht wie ein Glöckchen, sondern wie eine rostige Fahrradklingel. Statt Zuckerwatte würde sie lieber Zwiebelsuppe essen, und sich immer brav an ALLE Feenregeln halten, findet sie schnarchlangweilig!
Und von Langeweile bekommt Molli schlechte Laune. Gegen die hilft nur ein kleines Abenteuer, am besten ein Ausflug in die Menschenwelt! Damit Molli dabei keinen Unsinn anstellt, bekommt sie einen Aufpasser: Wandelwicht Pepito in Gestalt eines Königspudels. Der ist supereingebildet und weiß alles besser. Doch auch er kann nicht verhindern, dass die beiden von einem Schlamassel ins Nächste schlittern …

Mit dem lockeren und witzigen Schreibstil und den guten Kapitelunterteilungen ist das Buch genau richtig für das angegebene Lesealter. Themen wie anders-sein, Neugierde, Einsamkeit und Angst werden kindgerecht und sehr unterschwellig in den Plot eingeflochten.
Das Buch hat ein wunderschönes Cover und einen farbenfrohen Buchschnitt. Ich hatte gehofft das es farbenfroh im Buch weitergeht. Hätte gern ein paar farbenfrohe Bilder von den beschriebenen Feen und Wandelwichteln gehabt, als nur die rosa Abbildungen von Zwiebel, Zuckerwatte und co. Ein rosa Lesebändchen wäre wünschenswert.
Die gute Fee mit der schlechten Laune ist witzig, spannend, frech und einfach zauberhaft. Der 2.Band Ein Pfau macht Theater ist auch schon erschienen.